Utopic Ideas

The most problems of our society root in differences, obvious are the financial ones. When we look deeper, there is more to see.

Only, on the surface… there are waves. Turbulences underwater, but we have to dive through theological swarms of jellyfish (not easy to grab, some of them sting)…

to reach fields of commercial algae, building a labyrinth. When we found a way through, what do we find?

A bottom line, very active, filled with financial mud.

German expression for a loop like that is „Teufels-Kreis“.

I have seen a way out, Gene Roddenberry found it in the last century.

Kirk and Spock didn’t know money any more.

 

P.S.: I’d really love to discuss this idea with some people. In this place, and not below any other article of my blog. Sometimes I think, my commentators have totally lost their orientation in this digital jungle…

*~*~*

So löng, and thanks for all the fish 😛

Weil ich…

ein Mädchen bin (und auch noch ein altes…)))

Deshalb lese ich in letzter Zeit häufiger, was andere Frauen zur aktuellen Lage schreiben. Manche sind naiv, andere wissen doch ziemlich genau, wo der Hase im Pfeffer liegt. Unsere Emanzipation ist noch nicht so alt… und das Patriarchat hat Probleme damit, loslassen von Privilegien und althergebrachten Sitten fällt schwer.

Mindestens genauso schwer fällt es mancher Frau, die sich gut aufgehoben fühlte als bessere Hälfte ihres Mannes… wenn sie (egal aus welchem Grund) alleine dasteht, und selbst Entscheidungen treffen soll. Vorher musste sie bestenfalls nur zustimmen, nun soll sie „ihren Mann stehen“, ohne männliche Hilfe. Wenn sie von Muttern keine Selbständigkeit gelernt hat, wird das ein später Lernprozeß, notgedrungen.

Notgedrungen ist auch mein Interesse an weiblichen Schreiberinnen, die durchaus zu diesem Lernprozeß beitragen könnten. Wie diese hier, aus der Schweiz: Salome Müller

Zu diesem Artikel sind interessante Kommentare aufgelaufen, bei einigen ist der „kleine Unterschied“ deutlich herauszulesen. Und mancher Herr Kommentator schiebt fleißig den schwarzen Peter weiter (die Bösen müssen natürlich nur diese Fremden sein, wir hier doch nicht).

Redukt

Also: Ergebnis einer Reduktion (wie wenn beim Kochen langsam die Soße eindickt)

Das ist ein Titel meiner ersten Industrial-Lieblingsband Einstürzende Neubauten, die ich als frühen Wegweiser zu meinem jetzigen Musik-Geschmack betrachte. Sie haben damals schon schweres Metall auf die Bühne geschleppt, um es als Instrumente zu benutzen (Ur-Industrial-Metal vom Feinsten)))

Lyrisch haben sie abwechslungsreich Gefühle, Philosophien und nicht zuletzt Politik verarbeitet. Aber auch eintönige Geräusch-Kulissen mit dada-istischen Wortgruppen (zum Gedanken frei Laufen lassen, während als akustische Begleitung eine Zentrifuge auf dem letzten Loch pfeift) finden sich auf ihrer Sound-Palette.

Wenn ich mir das so wieder durch die Ohren gehen lasse, merke ich erst richtig, wie wenig sich zum Besseren entwickelt hat. Da hinterfrage ich auch gleich den Sinn eines Zeit-Vertreibes wie diesem hier (bloggen meine ich), denn eigentlich hat ja Blixa Bargeld schon alles Wichtige (und manches weniger Wichtige) zum Weltgeschehen getextet. Und oft ganz gut gesungen, sogar auf Englisch. Damit der Rest der Welt nicht ganz dumm sterben muß.

 

 

Heidnisch

ist der ganze Karnevalskram… diese Rituale wurden schon zu menschlichen Früh-Zeiten abgehalten. Um die letzten Geister der ungemütlichen, dunklen Jahreszeit zu vertreiben. Im Winter war die Sterbe-Rate höher.

Um auf andere Gedanken zu kommen, und die Energie für kommende Aufgaben aufzufrischen, hilft wildes Feiern (incl. Erholung vom Kater). Das war schon immer so.

Denke ich über heidnische Rituale nach, wundere ich mich manchmal, wie leicht sie von monotheistischen Religionen assimiliert wurden. Nicht das warum (einfache Vereinnahmung neuer gläubiger Menschen) … ich frage mich eher, ob niemand den tieferen Sinn hinterfragt hat. Heutzutage ist er verschwunden unter bonbonwerfenden Festwagen.

Fast hätte ich eben „bombenwerfend“ geschrieben. Denn das kommt bei „Monotheisten“ gerade nicht so selten vor. Egal, wie sie ihren einzigen Gott nun nennen. Ebenso gleichgültig, daß sie sicher sind, es kann überhaupt keinen anderen Gott geben. Wenn anders-sprachige Monotheisten ihrem einzigen Gott einen eigenen Namen gegeben haben… ist es unmöglich derselbe wie der eigene.

 

David went on

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to a better dimension, I really hope. Miss you, Mr. Bowie.

Hip Hop kann intelligent sein?

K.I.Z. sind ein Beispiel dafür, auch wenn nicht immer alles meinem Geschmack entspricht, was sie so rappen 😉

Ihr remake vom „House of the rising sun“ z.B. . . . da kriege ich eine grusel-Gänsehaut, so unangenehm finde ich den Refrain.

ErKLANG heute vor meinem Fenster, auf Dauer-Wiederholung. Also musste ich zuhören, ob ich wollte oder nicht.

Doch hinterher fand ich ein Stück von K.I.Z., das mir (wirklich und wahrhaftig) richtig aus der Seele spricht: Hurra die Welt geht unter. Wenn die Jungs so denken, kann ich sogar die Grusel-Lyrik in anderen Songs verstehen.

Falls man RAP als Song verstehen möchte…

Wort-Schlachten mit Rhythmus, daraus ist das ja entstanden…

Damit sich die Gangs weniger auf die <selbst-zensiert> hauen 😛

Kristallkugel

So etwas habe ich mal zu Dekorations-Zwecken benutzt…  auch wenn ich gerade Stephen King’s „Wizard And Glass“ lese, halte ich Hell-Seherei für Quatsch (hoch drei sogar).

Dennoch, Zubehör wie Tarot-Karten (weitergereicht) oder auch ein Buch übers Lesen der Hand-Linien findet häufiger den Weg zu mir. Als ob unsere Regale nicht schon voll genug wären 😉

Überwiegender Inhalt: Science Fiction*, aber dazu kommt noch Geschichte… und Sachbücher. Naja, wie SF-Autoren neige auch ich dazu, Verbindungen zu ziehen, um mir dann vorzustellen, was wäre wenn…

 

 

*Für Freunde zukünftiger Welten hier noch 3 Lesetips

Jack Womack – Heidern (Heathern)

Bruce Sterling – Inseln Im Netz (Islands In The Net)

Robert Silverberg – Der Gesang Der Neuronen (Thorns)

P.S.: mein Liebling steht auf Perry Rhodan, den Ewigen :)

 

Scheuklappen

Damit wurden zu Kutschenzeiten die empfindlichen Zugtiere vom Streß abgeschirmt… damit halt die Pferde nicht durchgehen.

Postkutschen wurden inzwischen vom Netz ersetzt, die einzigen Pferde, die man noch im Straßenverkehr sieht… ziehen Brauereiwagen. Oder tragen Polizist(inn)en.

Im Web hätte ich manchmal auch gern Scheuklappen, soviel anstrengender Unsinn findet sich dort. Mühsam, die Infos dazwischen rauszukratzen, die es wert sind, gelesen zu werden.

 

 

Tool, Lateralus

So very long ago… was my last videopost before I ended blogging.

Some music  has effects on my thoughts… in this case it lead to more books, again. Made me think about the world a little chilled.  Even in english I find words with confusing double meanings. Wanted to say: relaxed (my I-Ching or I Ging in german, is the tool… meditation by reading), but at second sight… no beer from the fridge right now for me, please. I really prefer tea actually… it is winter 😉

And I… have hibernated much to long. When I opened my eyes again, to look at our world… the same procedure as every year… and every day is exactly the same

(tv or music credits… and the little 3 dots, that’s my weird style, sry) .

Minor changes with the cooks (politicians))))) . . . but the soup? They don’t even know, how to feed it to the hungry ones. I would not want to have a job like that.

Lucky me…

World goes to hell, my favorite warm place. You know, cats like it cosy. 😀

See you later, when some more impressions have found the way to this jungle here.

 

 

Oh du fröhliche…

Vorweihnachtszeit. Was Du mir alles bringst, sogar Lust zu schreiben. Nach über 2 Jahren Funkstille.

Wer den Link noch nicht verworfen hat, kann mir demnächst wieder über die Schulter schauen, wenn ich mich (mal mehr, mal weniger) schriftlich aufrege… über diese Leute. Wen ich damit meine? Naja, alle, die mich nerven, egal, ob sie mich kennen oder nicht.

Die Überschrift täuscht jedenfalls, fröhlich bin ich gerade gar nicht. Winterdepression ist weitverbreitet, und für mich selbst habe ich die Ursache herausgefunden. Seitdem ist es nur noch halb so traurig: Adventszeit war früher Märchenzeit für mich, doch der Reiz hat nachgelassen. Jetzt wo ich selbst eine alte Hexe geworden bin.

Noch dazu eine, die wenig Geduld mit Kindern* hat, typisch Klischee also 😛

 

Zauber verloren… ich glaube so kann ich es nennen. Die in der Kindheit magische Stimmung, die das Warten auf den Weihnachtsmann umgibt… ist für den Erwachsenen fast nicht mehr spürbar. Streß bei der Geschenkauswahl und Berieselung mit übelst kitschiger „O Tannebaum“ Musik, das hat den alten Zauber ersetzt. Kein Wunder, dass Seelenklempner volle Wartezimmer haben. Sowas kann doch alles nicht gesund sein. 😉

 

Darum vermeide ich die Konfrontation mit diesem Konsum-Hype… so gut es geht. Klappt leider nicht immer. Und wenn ich dann im TV hektische Moderatoren im Streß sehe, tun sie mir so leid… mag es gar nicht mitansehen. Also müsste ich eigentlich umschalten. Wenn denn da nicht der Liebling wäre, der eiserne Bewahrer der Fernbedienung (= die Macht… unser interner Begriff dafür, bezügl. TV). Ganz gut, daß wir keinen Nachwuchs haben, so viele Machthaber könnte ich nicht gut ertragen. 😀

 

*Die einzigen Kinder, um die ich mir wirklich Sorgen mache… sind die Hungernden in aller Welt (sie schauen im Moment auch in jedes Wohnzimmer, um Spenden zu sammmeln). Bloss weiss ich nicht genau, was die Spendensammler sich so denken dabei, denn die Hunger- und Armutsprobleme in der dritten Welt werden dadurch eher schlimmer als besser. Ungezieltes Ausgießen guter Gaben, dahin wo große Kinderaugen glänzen?

 

Ähm, vermutlich fühlt sich bei sowas nur der Geber besser. Denkt, er hätte etwas bewegt… zum Guten. Was bewegt wird, ist jedoch nur der Bevölkerungsanstieg in diesen armen Ländern. Mehr Kinder kommen in das Alter, wo sie eine Ausbildung brauchen (fehlende Schulen)… werden erwachsen und suchen Arbeit (Jobs? Mangelware). Naja… wenn sie dann nix besseres zu tun haben schnaxeln sie rum (diesen Ausdruck einer edlen Dame namens Gloria möchte ich nicht weiter kommentieren).

Ergebnis solcher Spenden ohne Hirn: Das Problem wird größer. Ohne Aussicht auf Lösung.

 

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