Lange Pause

Es war keine Schreib-Blockade, die mich davon abgehalten hat, hier zu schreiben. Ich hatte einfach wenig Lust, weiter die Welt-Ereignisse zu kommentieren. Denn es wird nichts besser davon, egal wieviel ich verbal darauf herum kaue.

Auch hat sich bei mir einiges verändert in diesem Jahr… ich verlor meinen Mann (an eine Krankheit, die er zu ignorieren versuchte). Damit war er nicht alleine, solche Geschichten passieren auch in unserer medizinisch gut versorgten Gesellschaft ständig.

Es kann sein, daß ich bald ganz aufhöre zu bloggen. Ich muß mich erst einmal mit der neuen Situation vertraut machen. Und ich weiß wirklich noch nicht, wie weit mir das überhaupt gelingen kann.

Ich finde nicht mehr die Befriedigung darin, den Finger auf die Wunden der Welt zu legen. Denn inzwischen weiß ich nur zu gut, andere haben die Probleme genauso gut erkannt wie ich. Ändern können wir anscheinend nichts, solange an der Spitze der „Nahrungs-Kette“ die fetten Maden regieren, die den eigenen Reichtum für das Wichtigste halten, und nicht sehen können, wie sie andere damit zugrunde richten.

Das mit dem „nicht wirklich schreiben wollen, wo es hakt“ geht offensichtlich sogar den richtigen Journalisten so, die immer zynischer werden.

Ich bin ja nur eine Laien-Schriftstellerin, aber das erkenne ich ganz gut.

Lyrisches

Ich bin schon immer fasziniert gewesen von Worten. Daher höre ich bei Musik genau auf den Text, und habe einige Songs sozusagen als Kommentare am Rande eingebunden. Weil ich sonst noch viel mehr hier schreiben müßte… und die Sache mit dem Lesen ist anstrengend, ich weiß ja. 😉

Schwierig auch, seit unserer Rechtschreib-Reform sind einige Begriffe gewandelt worden. (Maße = Masse?) Was einfacher werden sollte, ist verwirrender geworden. Eben habe ich bei Fefe einen Beitrag darüber gefunden, daß Frankreich nun im Begriff ist, ähnliches Chaos anzurichten.

Ich habe zwar keine Zahlen zum akuten Lese-Lern-Erfolg unserer Schüler, aber werde das Gefühl nicht los, daß das eines der wenigen Dinge ist, die früher wirklich besser geklappt haben.

französische Lyrik: Guesch Patti

Bon appétit

Earth

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She (our mother) is absolutely beautiful, when we look from far.

Coming closer… we see things, that are not so pretty.

Alas.

music is by:

Nine Inch Nails (we)

A Perfect Circle (things)

(important): David Bowie (so pretty)

last is Lindemann… for the first link (our mother)

Hexenzeit

Heute ist mal wieder Weiberfastnacht. Schlipse schnipseln inbegriffen. Jede Frau, die sich austoben möchte, schnappt sich eine Schere… und geht auf die Trophäen-Jagd. Dazu etwas gruseliges Make-Up, dunkle Schlabber-Klamotten mit bunten Flicken.

Fertig ist der Hexen-Sabbath. Gruseliger als dieses Kinder-Maskenfest Halloween, hier spielen erwachsene Frauen.

Da mach ich nicht mit, bei den Amateur-Hexen.

Ich habe jeden Tag Hexenzeit.

Das verpuzzelte Photo von uns schoß der StreetWarrior.

Mit ihm teile ich den Musikgeschmack (Industrial-Sound). Danke dafür…  😉

musikalisch verlinkt: Tanzwut

english/Deutsch/ Videos/

I occasionally have to think about language, when I’m not sure how to express my anger. There is a hook hidden in anger. It can hurt.

And, as I think about world in terms like kindergarden… never beat the young ones, please.

So I often decide, to take things making me angry with humor.

British, dark black humor.

„GalgenHumor“ . . .

Wenn mich etwas sehr ärgert, versuche ich die lustige Seite zu finden.

Der Kindergarten unserer „Zivilisation“ ärgert mich gewaltig, und auf den Verantwortlichen herumzuklopfen, kann in Verleumdungsklagen enden.

Deshalb mache ich lieber böse (manchmal darum unfreiwillig alberne) Witz-Beiträge. Öfter auf englisch, weil ich vermutlich früher schon viel zuviel Monty Python abgekriegt habe.

 

Mist…

In diesem Falle ist das englisch für Nebel 😛

Eigentlich sollte ich mir hier Smilies sparen, weil das herum-stolpern im Nebel politischer Aussagen leider so gar nicht lustig ist.

Oder doch?

P.S.: Wenn ich das Wörtchen „man“ benutze, ist es übrigens auch im englischen Sinne, also als „Mensch“ zu verstehen 😉

 

Statistics

The subject of my former german post… is a very relative issue.

Take two people, one has nothing. The other one has two billions.

Statistic gives us two people again. Each one has a billion.

Magic? No. Financial idiocrazy.

Statistiken

und Statistiker, das ist nichts, worauf ich mich verlasse.

Aber, wenn ein Finanz-Fachmann einen Vortrag über die Krise, Ursachen und Folgen hält… da muss ich zuhören. Und auch Prof. Dr. Heiner Flassbeck in sehr vielen Punkten zustimmen, weil ich sogar als Finanz-Laie ziemlich gut verstehe, worauf das alles hinausläuft.

Er hat informative Grafiken auf Lager, die obige zur Arbeitslosigkeit sieht sogar sehr gut aus (für Deutschland, gemessen an anderen). Leider weiß fast jeder hierzulande, wie diese Statistik schön-geschummelt wird. Ein großer Teil der arbeitslosen Bevölkerung wird von Ämtern in Maßnahmen zur (Weiter)Bildung oder Wiedereingliederung (in den Arbeitsmarkt) gesteckt. Damit fallen sie aus so einer Statistik heraus, und darum sieht diese Kurve viel besser aus, als sie tatsächlich ist.

Zwar kann man sagen, die Leute haben hinterher bessere Karten bei der Jobsuche… theoretisch. Es kommt dabei aber immer auf den einzelnen an, und der fällt manchmal durchs Raster. Außerdem wird die Problematik nicht behoben durch die ganzen Maßnahmen. Nur in die Zukunft verschoben. Eine Zukunft mit mehr Arbeitsplätzen, hoffen die Verschieber wohl.

Als PostScriptum an dieser Stelle ein Zitat von J.F.Kennedy:

Im Chinesischen besteht das Wort Krise aus zwei Zeichen.

Das eine bedeutet Gefahr. Das andere Gelegenheit.

Sollte jemand die oben verlinkten Video-Vorträge bis zum Ende angesehen haben… Diese Gefahr wäre die Gelegenheit für uns (das Volk)… richtig laut an die riesige Käseglocke in Berlin zu klopfen. Die Kuppel, unter der unsere Regierung sitzt, und wo die Insassen (draußen ewig abgeschirmt durch Gorillas in Anzügen) sehr wenig Kontakt zur Realität haben.

 

Mehr Bilder

aufgenommen mit Hilfe meiner Webcam finden sich hier:

Über ustream habe ich meine Zeichen-Übungen ins Netz gebracht 😉

Pöpcørn

Sun is shining… my moods are good like the weather :)

World news are too depressing at the moment, so I don’t want to mention them… but:

I have the energy to change some things, and also enough serenity to watch all the chaos around (which I canNOT change)*… financial desaster is acoming. Nobody even tries to change the rules of this market, worldwide regulation by laws could be helpful… but who is able to force the money business? Bite the hand that feeds? No one dares…

* while watching everything falling apart, I enjoy some pöpcørn… the swedish chef’s special version:

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