Ein Big-Brother-Spiel

…mit dem gelangweilte Internet-Benutzer zu Überwachern gemacht werden sollen?

Großbritannien, das Land mit der größten Dichte an Videokameras im öffentlichen Raum, wertet die Aufnahmen im Normalfall erst aus, wenn ein Verbrechen schon geschehen ist. Da geht doch was… wie ich heute in der taz gelesen habe: Weil viele Augen mehr sehen, entwickelte das Unternehmen „Internet Eyes“ einen Plan. Hier werden Bürger aufgefordert, sich die Bilder der Überwachungs-Kameras auf den heimischen Rechner zu holen, um damit ihre (eventuell kriminellen) Mitbürger zu beobachten. Und im Falle verdächtiger (möglicherweise illegaler) Handlungen die Polizei zu benachrichtigen… gegen Belohnung. Wenn dieses Beispiel Schule macht, haben wir bald ein Netz voller „großer Brüder“ . . . und die Bösewichte werden nur noch maskiert unterwegs sein… in unserer schönen neuen Welt.

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