Beziehungen,

die von strategischer Natur sind… hat unsere Kanzlerin mit China geknüpft. Ungefähr 1,34 Milliarden Chinesen (Quelle: wikipedia), die nur darauf warten, Geschäfte mit uns zu machen… hofft sie dabei.
„Nur“ 100 Millionen künstliche, handbemalte Sonnenblumenkerne… keiner gleicht dem anderen. Eine zum Denken anregende bewegliche Installation von Ai Weiwei.

Die Realität sieht leider so aus, daß die Mehrheit dieser riesigen Menschenmenge Wanderarbeiter sind, eine Bevölkerungsgruppe, die zu den Ärmsten der Armen gehört. Selbst wenn sie Arbeit haben, führen sie praktisch das Leben von Leibeigenen in jämmerlichen Firmen-Unterkünften, die tun müssen, was der jeweilige Fabrik-Boss verlangt. Ansonsten sitzen sie sofort auf der Straße, das ist hier wort-wörtlich zu nehmen…  wenn man im Park schlafen muß.

Billige Arbeitskräfte zuhauf, was dann unter anderem auch VW dazu bringt, weitere Werke in China zu bauen.

Wirtschaftliche Strategien … natÜrlich!

4 Kommentare zu “Beziehungen,”

  1. es wird schlimmer | die buechse der pandorA

    […] nur in china… dies ist ein globales […]

  2. anne

    Hallöle

    Ich greif mal das na Tür lich auf, da ist ne Tür ein Tor zu noch mehr gesunder billiger Arbeitskraft.

    Zudem ist ihre Schuldenkrise in nem lächerlichen Bereich, nur nen Viertel des Bruttosozialproduktes. Ich mein natürlich wenn mans glaubt, traue keiner Statistik die du nicht selber manipuliert hast.

    Ja unsere Unternehmen sind zu doof auszubilden, oder unsere Kinder.

    Wobei mir nun auffällt, für die Bildung unserer Kinder betreiben wir staatliche Schulen. Mit beamteten Personal ( ich wollte jetzt nicht Leerer schreiben) da kommt meine Rechtschreibschwäche immer voll durch.

    Vielleicht zuviel Integrationsgeschrei, ohne wirklich echte Bemühungen? Oder fehlende Perspektiven die Antrieb zum lernen sind?

    Aber letztendlich soll chinesich auch einfach sein, nach dem Döner um die Ecke ( nix gegen Döner, aber ich vermisse die Currywurst) gibts dann auch Suppenküchen auf der Strasse, wären unsere Harzer auch billig abgefüttert.

    Und in dieses Boot springt Angie doch gerne, kann sie auch mit untergehen. Also ich hab da sogar noch nen Handbohrer, strombetriebene kannste ja kaum noch bezahlen.

    Auch überaus sinnvoll in China arbeiten zu lassen, da fahren die meisten VW Produkte rum. Okay auf dem Firmengelände von VW, aber muss man nicht so eng sehen.

  3. papiertiger

    Oh ja, Integrationsgeschrei ist ein gutes Thema. Da haben wir uns in den 70er Jahren (des letzten Jahrhunderts…OK) die ganzen Gastarbeiter hierher geholt, damit sie unsere Drecksarbeiten erledigen (damals brauchte wohl kein Einheimischer ’nen Job zu machen, den er nicht mochte).

    Daß die irgendwann zuviele sein könnten, hat keiner vorausgesehn. Kurzsichtig bin ich zwar auch, aber nicht so doll wie die Wirtschaftsbosse… Hauptsache, die nächste Bilanz sieht gut aus.

    Und nach uns die Sintflut.

    Aber den Reichstag in Berlin mit einer Glaskuppel aufmotzen, daß er bald aussieht wie eine Moschee (bloß ohne TÜRmchen).

    vielen Dank dafür!

  4. anne

    Integration ist nen gutes Stichwort, wir haben Gastarbeiter geholt. Diese Gäste bleiben nun, können unsere Gesellschaft durchaus bereichern (Stichwort Kultur).

    In der Klasse meiner Tochter zwei Deutsche, der Rest rekruierte sich aus Intregarationsunwilligen Gästen. Ich persönlich habe zwei Hauptschulen in zwei unterschiedlichen Städten mitbekommen, die eine brauchte einen Sozialarbeiter vor Ort. Die andere hatte fähige Lehrer und mitwirkende Eltern. An den Hauptschulen verkommt unsere Sprache, soziale Zusammenarbeit unter den Schülern wird nicht gefördert und scheint auch nicht erwünscht.

    Wir haben die Grosseltern hergeholt, nun müssen wir uns auch um die Enkel kümmern. Die sind nämlich weder hier richtig zuhause noch in ihrem Heimatland. Wenn wir uns nicht kümmern wollen gehören die Gäste wieder zurück in ihre Heimat. Dann gönnen wir uns den nächsten Schwung Facharbeiter, die genauso wieder scheitern wie ihre Vorgänger.

    Und damit widerspreche ich dir das es zuviele sind, es sind noch zuwenig. Da wir es nicht verstehen mit dem vorhandenem klarzukommen. Unsere Betriebe weigern sich die jungen Leute wegen mangelnder schulischer Leistungen auszubilden, aber wie kurzsichtig ist man da? Gute schulische Leistungen sind kein Garant dafür, das die beruflichen Leistungen auf ebenso hohem Niveau sind.

    Wenn mir ein Unternehmer sagt, dieser oder jener Jugendliche wird nie unseren Produktionsweg verstehen dann frag ich mich ob er das denn auch wirklich verstehen muss. In meiner Berufstätigkeit aber ich gelernt fürs mitdenken wirste nicht bezahlt. Du wirst bezahlt das du funktionierst und zwar so wie es gerade erforderlich ist. Wenn du lügen musst tue es, musst du schweigen tue es.

    Solltest du auf die doofe Idee kommen deinen Chef auf Fehler aufmerksam zu machen verlierste deinen Job. Das hiess in meinem konkreten Fall ich sah zu wie mein Chef die Gesundheit seiner Patienten zum Wohle seines Bankkontos zerstört hat.

    Und es gibt nun mal handwerklich geschickte Menschen, und weniger geschickte. Und wenn die Leistungen in der Berufsschule hinterherhinken warum dann nicht die Lehrzeit dementsprechend verlängern?

    Aber es ist einfacher auf Kräfte aus dem Ausland zurückzugreifen, Ausbilung kostet die Firmen und ist unwirtschaftlich. Wieder werden die Unternehmer für ihre Misswirtschaft belohnt, und man öffnet die Türen für weitere Zuwanderung aus dem Ausland.

    Wobei da aber auch wieder auf die kulturellen Hintergründe zu achten ist, ein Moslem beispielsweise möchte nicht das seine Frau arbeitet. Jedenfalls die Mehrheit die hier lebt.

    Und bei sozialen Leistungen bekommen Deutsche gar nichts wenn sie sich weigern zu arbeiten. Ausländer die sich weigern die deutsche Sprache zu erlernen werden aber durchaus unterstützt.

    Und auch deutsche Arbeiter haben in den 70gern Drecksarbeit verrichtet , es war halt genug da.

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