Lyrisches

Ich bin schon immer fasziniert gewesen von Worten. Daher höre ich bei Musik genau auf den Text, und habe einige Songs sozusagen als Kommentare am Rande eingebunden. Weil ich sonst noch viel mehr hier schreiben müßte… und die Sache mit dem Lesen ist anstrengend, ich weiß ja. 😉

Schwierig auch, seit unserer Rechtschreib-Reform sind einige Begriffe gewandelt worden. (Maße = Masse?) Was einfacher werden sollte, ist verwirrender geworden. Eben habe ich bei Fefe einen Beitrag darüber gefunden, daß Frankreich nun im Begriff ist, ähnliches Chaos anzurichten.

Ich habe zwar keine Zahlen zum akuten Lese-Lern-Erfolg unserer Schüler, aber werde das Gefühl nicht los, daß das eines der wenigen Dinge ist, die früher wirklich besser geklappt haben.

französische Lyrik: Guesch Patti

Bon appétit

The Claws

So is my word for what some women do to their fingernails.

Oh, and they can’t do it themselves… the ultralong modeled things, painted with fine (tiny) artwork are only something for experts.

Manicure is a job field for the „broke girls“ everywhere. The ones, where the education in schools failed, mostly. A wide field, as we see:

Nail studios are „Ein-Tags-Fliegen“ (those small beautiful flies that live only one day)… in the scenery of our cities. One shop closed, two more opened. And, as this (art)work is not paying for the employees… the workers stay mostly broke.

Image and link: thx to New York Times

song link: Eintagsfliegen – Mona Mur & En Esch

Cats And Dogs

*~*~*

I don’t

agree…

working

with

the big

cats is

very

dangerous.

*~*~*

And, wolves

do perform

in the cir-

cus… only,

we give

them

another

name then:

*~*~*

Dogs.

*~*~*

Utopic Ideas

The most problems of our society root in differences, obvious are the financial ones. When we look deeper, there is more to see.

Only, on the surface… there are waves. Turbulences underwater, but we have to dive through theological swarms of jellyfish (not easy to grab, some of them sting)…

to reach fields of commercial algae, building a labyrinth. When we found a way through, what do we find?

A bottom line, very active, filled with financial mud.

German expression for a loop like that is „Teufels-Kreis“.

I have seen a way out, Gene Roddenberry found it in the last century.

Kirk and Spock didn’t know money any more.

 

P.S.: I’d really love to discuss this idea with some people. In this place, and not below any other article of my blog. Sometimes I think, my commentators have totally lost their orientation in this digital jungle…

*~*~*

So löng, and thanks for all the fish 😛

Meta-Limerick

Bei Wiesenraute (Quelle des vorigen Beitrags) fand ich dann auch einen Limerick, dem der letzte Reim ausging… (das war gestern schon, und ein Reim auf -ebra ging mir bis eben nicht aus dem Sinn). Da fand ich etwas passendes. 😛

Es lebte ein Tierfreund in Bebra,
der hielt sich im Keller ein Zebra.
Dort stand auch ’ne Tafel,
voll tierisch‘ Geschwafel.
Sein Zebra nennt sowas Alg-ebra.

Es gibt dort auch einen „Verein, zur Huldigung des Meta-Limericks, Hamburg“. Leider, leider ist Vereins-Meierei noch nie mein Fall gewesen. Daher setze ich hier nur einen Link 😉

Ach, und das verblichene Zebra aus dem Original-Limerick konnte ich retten, mit Hilfe von etwas verquerer Mathematik 😀

Limericks

like this one:

There was a young lady from Riga
who rode with a smile on a tiger.
They returned from the ride
with the lady inside
and the smile on the face of the tiger.

you find here, at Wiesenraute

image from: cheezburger dot com

When…

I am angry about things I cannot change….. it always depresses me a bit.

The patience I need to control my mood….. I can find it in my heavier favorite music all of the time.

Noise it’s called by my husband, he doesn’t need Metal to control his aggressions.

He is a predator….. and I like predators, as you can see clearly here. Some even hunt their prey with guitars, like Tim Sköld.

 

Pan-Demien

sind natürlich nichts anderes als die pan-globale Form der (eigentlich endemisch auftretenden) Epidemien. Der Mensch neigt leider immer wieder dazu, den schwarzen Peter bei Katastrophen anderen in die Schuhe zu schieben, wenn etwas richtig grün(d)lich in die Hose gegangen ist.

So zum Beispiel im Falle der Vogelgrippe… alle hatten Angst vor Zugvögeln (sogar Zoo-Piepmätze bekamen deswegen Stubenarrest). Niemand kam auf die naheliegende Idee, daß Urlaubsflieger infektiöse Andenken im Gepäck haben könnten.

Denn die Krankheit hatte zu diesem Zeitpunkt doch schon längst den Wirt gewechselt, sodaß die Zugvogel-Invasion (zum Anstecken der Menschheit) zunächst eine erneute Mutation der Viren erfordert hätte. Das klappt zwar von allein (Darwin läßt grüßen)…

Doch viel-zu-viele Gen-Mutationen (jaja, auch die Viren haben welche) werden von Wissenschaftlern in Hoch-Reinst-Räumen erzeugt, die in unterirdischen Laboren (angeblich ganz sicher) untergebracht sind. Zum Glück wissen diese Forscher ganz genau, daß nichts auf unserer hübschen blauen Murmel (im unendlichen Universum) absolut sicher ist.

Außer der menschlichen Dummheit natürlich (A.Einstein wußte das auch, ganz egal wie das bekannte Zitat lautet). Errare humanum est. Oder so ähnlich.

Pan wird sich bedanken, wenn er seinen Namen in meiner Überschrift entdeckt. So sorry, Alter.

Eine Glücks-Katze…

und nicht dreifarbig (wie die aus China*, sondern in schwarz) lebt in Rom und heißt Tommasino. Nicht ganz so schön ist, daß dafür zuerst sein 94jähriges Frauchen ins Gras beißen mußte. Doch nun ist der Kater ein Erbe von Millionen-Werten (inklusive wertvoller Kunstwerke).

Was natürlich die Neider auf den Plan ruft. Ganz besonders in Krisen-Zeiten wie diesen… klar, daß ihm kaum jemand diesen Reichtum gönnt. Dabei wurde er ja nicht einmal gefragt, denn vermutlich hätte er viel lieber das Frauchen behalten.

*ursprünglich waren, sollte ich nicht vergessen zu erwähnen. Heutzutage kann man ja fast überall diese kitschigen Wackel-Pfoten-Dinger aus Plastik oder Metall kaufen. Sie sollen auch Glück bringen. Das bezweifle ich doch stark, da liegt das Glück höchstens in den Kassen-Schubladen der Hersteller.

Ai Weiwei ist „frei“…

oder zumindest nicht mehr im Knast. Er gestand wohl, Steuerhinterziehung begangen zu haben (ein Tatbestand, der von seinen Anhängern und der Familie bestritten wird). Auch seine Mitarbeiter sind inzwischen wieder „draußen“… was immer das unter diesen Umständen bedeutet.

Doch auch wenn der Künstler selbst nicht sprechen darf, seine Kunstwerke übernehmen das für ihn. Die 12 Zodiac Heads, eine Darstellung der chinesischen Tierkreiszeichen, bringen zur Zeit den New Yorkern ihre animalische Seite vor Augen.
Tiger, Hase, Drache und Schlange. Bild anklicken zum vergrößern.

Als Ai zur Aufstellung der Skulpturen reisen wollte, wurde er verhaftet, und weil nun der chinesische Premierminister nach London reisen möchte (die nächste Station der Zodiac Heads), kam er wieder raus. Sieht irgendwie besser aus… dachte sich die chinesische Regierung.

Was ich darüber denke, drückt Ai sehr schön mit seinem Tiger aus.

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