Vernebelungs-Taktik

in China, so heftig… daß ein Satellitenbild unter all dem Smog nur schwache Konturen vermuten läßt. Irgendwie werde ich ja den Verdacht nicht los, daß die da Abgas-resistente Lebensformen züchten 😉

Und Zweiflern der menschgemachten Erderwärmung könnte eine Rechenaufgabe auf die Sprünge helfen:

Weltbevölkerung – ca. 7 Milliarden Menschen

davon in China     – ca. 1,3 Milliarden

Also ein gar nicht kleiner Prozentsatz, für den Umweltschutz so etwas wie ein Fremdwort ist.

Dann war da noch das Leck, von einem Blogger in die Welt gesetzte Klimaprognosen (ein Report, der noch gar nicht veröffentlicht werden sollte). Ausgerechnet der Teil, der für Politiker aufbereitet wurde… nach Wichtigkeit sortiert und bewertet. Damit diese armen Leute auch ja ihren Kopf nicht so sehr anstrengen müssen, um eigene Schlüsse aus den Informationen zu ziehen.

Und nach uns… die Sintflut.

Deja Vu

für Cyberpunks… die asiatische Weltherrschaft? Bloß sah der Science Fiction Autor  Gibson die Zukunft in japanischer Hand, doch die Entwicklung lief etwas anders ab. Wo Geld gebraucht wird (das ist in Krisenzeiten ja praktisch überall), sind heutzutage schnell die Chinesen zur Hand.

Sie bepflanzen die raren fruchtbaren afrikanischen Ländereien mit Reis (für den Eigenbedarf natürlich).

Oder sie spielen internationales Monopoly, indem sie hier (in Athen) einen Hafen… und dort (in London) ein Stück Flughafen kaufen.

Der Drache schlägt seine Krallen in die Perle des Glücks…

Sämtliche Geister vertrieben…

hat das diesjährige Feuerwerk mit Sicherheit, die guten genauso wie die bösen. Heidnische Rituale* zum Jahreswechsel, mit Krach und Schwefelgestank… und alles herrlich bunt.

Hellfire.

Wettbewerbs-Feuerwerk (siehe oben) ist eine andere Möglichkeit (findet hier in Herrenhausen regelmäßig statt)… ganz legal ein paar schöne Sachen in die Luft zu jagen.

*Und… wer hat’s Pulver dafür erfunden? Weder die Schweizer BonBon-Fabrikanten, noch die Griechen (die im Zweifelsfall für alles Schlechte in Europa verantwortlich zeichnen… vom Nestle-Monopol bis zum Demokratie-Scherbengericht).

Nein, dieser Spaß namens Schieß-Baum-Wolle wurde in China entdeckt.

Gute Erfindung, liebe Schlitzaugen.

Persona non Grata

der Chinesischen Regierung ist der Dalai Lama, der momentan in Washington für den Weltfrieden betet.
Deshalb reagieren sie auch veschnupft auf Obama, der sich mit ihm treffen will.

„Wir sind strikt gegen ein Treffen jedes ausländischen Politikers mit dem Dalai Lama, egal in welcher Form“, erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Hong Lei. Die US-Regierung müsse die Entscheidung zum Treffen mit dem Dalai Lama „sofort zurücknehmen“ und anerkennen, dass Tibet ein Teil von China sei. Hong warnte die US-Regierung ausdrücklich vor Handlungen, „die die US-chinesischen Beziehungen gefährden könnten“.

Zitat: tagesschau.de

Screenshots: Ustream

Beziehungen,

die von strategischer Natur sind… hat unsere Kanzlerin mit China geknüpft. Ungefähr 1,34 Milliarden Chinesen (Quelle: wikipedia), die nur darauf warten, Geschäfte mit uns zu machen… hofft sie dabei.
„Nur“ 100 Millionen künstliche, handbemalte Sonnenblumenkerne… keiner gleicht dem anderen. Eine zum Denken anregende bewegliche Installation von Ai Weiwei.

Die Realität sieht leider so aus, daß die Mehrheit dieser riesigen Menschenmenge Wanderarbeiter sind, eine Bevölkerungsgruppe, die zu den Ärmsten der Armen gehört. Selbst wenn sie Arbeit haben, führen sie praktisch das Leben von Leibeigenen in jämmerlichen Firmen-Unterkünften, die tun müssen, was der jeweilige Fabrik-Boss verlangt. Ansonsten sitzen sie sofort auf der Straße, das ist hier wort-wörtlich zu nehmen…  wenn man im Park schlafen muß.

Billige Arbeitskräfte zuhauf, was dann unter anderem auch VW dazu bringt, weitere Werke in China zu bauen.

Wirtschaftliche Strategien … natÜrlich!

Ai Weiwei ist „frei“…

oder zumindest nicht mehr im Knast. Er gestand wohl, Steuerhinterziehung begangen zu haben (ein Tatbestand, der von seinen Anhängern und der Familie bestritten wird). Auch seine Mitarbeiter sind inzwischen wieder „draußen“… was immer das unter diesen Umständen bedeutet.

Doch auch wenn der Künstler selbst nicht sprechen darf, seine Kunstwerke übernehmen das für ihn. Die 12 Zodiac Heads, eine Darstellung der chinesischen Tierkreiszeichen, bringen zur Zeit den New Yorkern ihre animalische Seite vor Augen.
Tiger, Hase, Drache und Schlange. Bild anklicken zum vergrößern.

Als Ai zur Aufstellung der Skulpturen reisen wollte, wurde er verhaftet, und weil nun der chinesische Premierminister nach London reisen möchte (die nächste Station der Zodiac Heads), kam er wieder raus. Sieht irgendwie besser aus… dachte sich die chinesische Regierung.

Was ich darüber denke, drückt Ai sehr schön mit seinem Tiger aus.

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