english/Deutsch/ Videos/

I occasionally have to think about language, when I’m not sure how to express my anger. There is a hook hidden in anger. It can hurt.

And, as I think about world in terms like kindergarden… never beat the young ones, please.

So I often decide, to take things making me angry with humor.

British, dark black humor.

„GalgenHumor“ . . .

Wenn mich etwas sehr ärgert, versuche ich die lustige Seite zu finden.

Der Kindergarten unserer „Zivilisation“ ärgert mich gewaltig, und auf den Verantwortlichen herumzuklopfen, kann in Verleumdungsklagen enden.

Deshalb mache ich lieber böse (manchmal darum unfreiwillig alberne) Witz-Beiträge. Öfter auf englisch, weil ich vermutlich früher schon viel zuviel Monty Python abgekriegt habe.

 

Utopic Ideas

The most problems of our society root in differences, obvious are the financial ones. When we look deeper, there is more to see.

Only, on the surface… there are waves. Turbulences underwater, but we have to dive through theological swarms of jellyfish (not easy to grab, some of them sting)…

to reach fields of commercial algae, building a labyrinth. When we found a way through, what do we find?

A bottom line, very active, filled with financial mud.

German expression for a loop like that is „Teufels-Kreis“.

I have seen a way out, Gene Roddenberry found it in the last century.

Kirk and Spock didn’t know money any more.

 

P.S.: I’d really love to discuss this idea with some people. In this place, and not below any other article of my blog. Sometimes I think, my commentators have totally lost their orientation in this digital jungle…

*~*~*

So löng, and thanks for all the fish 😛

Gäste

So möchte ich normalerweise die Leute nennen, die momentan Zuflucht suchen bei uns. Denn, sie wurden ja eingeladen. Persönlich sozusagen, von unserem Staats-Oberhaupt.

Da, wo sie herkommen… wird in Friedenszeiten traditionell die Gastfreundschaft* sehr GROSSgeschrieben. Das geht soweit, daß der Gastgeber einen Gast vor seinen Feinden (den Feinden des Gastes) beschützt. Denn, was dort ebenso traditionell ist, sind unsichere Friedenszeiten.

Was wir im allgemeinen Sprachgebrauch „Moslems“ nennen, ist einerseits ein Gemisch von Völkern (asiatisch, arabisch, afrikanisch, und einige entferntere). Andererseits ist ihr Glaube, der Islam, auch alles andere als einheitlich (sunnitisch oder schiitisch, plus andere Splittergruppen).

Die differenzierte Sichtweise dieser Gruppierungen auf die Auslegung des gemeinsamen Glaubens… führt dann wozu? Ach, logisch: Differenzen.

Diese Aus-Einander-Setzungen, unter zusätzlichem Druck militärischer Fremd-Einsätze (genannt: Stabilisierungs- und Hilfsmissionen)… kochen immer höher… denn ein neuerer Spieler probiert nun, alle Islam-Gläubigen zu vereinen. In einem Kunstgebilde namens Islamischer Staat.

Kein Wunder also, daß ernsthaft am Leben hängende Menschen versuchen, einen sicheren Ort zu erreichen.

Daß unser weibliches Staatsoberhaupt die Menschlichkeit am liebsten voranstellt, wundert mich ja auch nicht sehr (wenn man durch ihre Wort-Nebel-Bänke durchgestiegen ist, ist das mit der Menschlichkeit der Kern der Aussage, wenig Nützliches zur Situation ist sonst dabei). Und, wirtschaftliche Sicherheit war schon immer ihre Parade-Disziplin. Ohne Rücksicht auf Verluste anderer Länder, alle sollten so „gut“ wie Schland wirtschaften. Klar, uns geht es Spitze, ganz sicher hier.

Nur, in unserem Volke gibt es Unzufriedene, die probieren schon länger, sich zu vereinigen. Und manche von denen… die pfeifen leider auf Menschlichkeit.

*Gastfreundschaft ist dadurch nichts, womit Deutschland momentan glänzen kann.

Heidnisch

ist der ganze Karnevalskram… diese Rituale wurden schon zu menschlichen Früh-Zeiten abgehalten. Um die letzten Geister der ungemütlichen, dunklen Jahreszeit zu vertreiben. Im Winter war die Sterbe-Rate höher.

Um auf andere Gedanken zu kommen, und die Energie für kommende Aufgaben aufzufrischen, hilft wildes Feiern (incl. Erholung vom Kater). Das war schon immer so.

Denke ich über heidnische Rituale nach, wundere ich mich manchmal, wie leicht sie von monotheistischen Religionen assimiliert wurden. Nicht das warum (einfache Vereinnahmung neuer gläubiger Menschen) … ich frage mich eher, ob niemand den tieferen Sinn hinterfragt hat. Heutzutage ist er verschwunden unter bonbonwerfenden Festwagen.

Fast hätte ich eben „bombenwerfend“ geschrieben. Denn das kommt bei „Monotheisten“ gerade nicht so selten vor. Egal, wie sie ihren einzigen Gott nun nennen. Ebenso gleichgültig, daß sie sicher sind, es kann überhaupt keinen anderen Gott geben. Wenn anders-sprachige Monotheisten ihrem einzigen Gott einen eigenen Namen gegeben haben… ist es unmöglich derselbe wie der eigene.

 

Das Jahr der Schlange*

ist gerade ein paar Wochen alt… fällt mir ein, wenn ich meinen vorigen Beitrag lese.

*(eigentlich eine Wasserschlange, hier der wunderbare Schlangenkopf von Ai Weiwei, kämpferisch wie ein rundum gepanzerter Krieger)

Schlangenjahre haben es in sich, das gilt nicht nur für China. 1989 zum Beispiel hat hier bei uns aus zwei Staaten wieder einen gemacht. Das Potenzial für ein erlebnisreiches Jahr ist auch 2013 in Europa recht hoch, bei diesen politischen Ereignissen.

Beispielsweise der italienische „Circus Maximus“. Dort, wo Brot und Spiele erfunden wurden… und gleich das volle Programm, mit Neben-Arena im Vatikanstaat.

salve

 

 

Das falsche Gebet

oder: wenn jemand „Milde walten“ lassen will… und dann drei Jahre Knast fordert.

Zunächst möchte ich erwähnen, daß ich etwas irritiert von „Pussy Riot“ war, der Ort ihres Auftritts schien mir eine seltsame Wahl für eine PunkBand. Allerdings erreichten sie dort sicherlich eine neue Zielgruppe, die normalerweise nicht auf PunkKonzerten zu finden ist.

Wenn Gebete wirklich hilfreich gegen unerwünschte Politiker wären… hätten die gläubigen Moslems weniger Probleme, ihre gierigen Despoten in die Wüste zu schicken. Bei 5 Gebeten pro Tag und Nase wäre das alles längst vom Tisch.

Die Mädels hatten mehrfaches Pech, und ich hoffe ehrlich… daß sie die Haft gesundheitlich (gilt auch für die Seelen) unbeschadet überstehen. Das „Opfer“ des Gebets hat sein Benehmen ja als KGB-Spion verfeinert, deshalb ist seine Vorstellung von Milde leider etwas verschieden von meiner.

Abgesehen davon, daß ich die Bestrafung dieses öffentlichen Gebets für kontra-produktiv halte… ohne den dadurch ausgelösten Wirbel hätte die Band viiiiiel weniger Sympathisanten. (P.S. am 09.08. … zum Beispiel diese Blondine, die frech auf ihrer Russland-Tournee in die gleiche Kerbe haut)

Ich wünsche den dreien ausreichend Power, damit sie durchhalten.

Ausnahmsweise…

Einigkeit herrscht im Moment bei Gläubigen, die sonst immer gegensätzlicher Meinung sind… weil in Deutschland die religiöse Beschneidung kleiner Jungen verboten wurde. Sowohl Juden als auch Moslems möchten einfach nicht auf diese althergebrachte Sitte verzichten.

Welch ein Aufstand, und um so ein winziges Häutchen. Über die ebenso verbotene Beschneidung kleiner Mädchen, die immer noch bei vielen Afrikanern üblich ist (und die die Betroffenen körperlich und seelisch verkrüppelt), wird nicht halb so viel Wind gemacht.

Das Motto,

unter dem diese „Papa-Reise“ steht… kann doch bloß ironisch verstanden werden: wo Gott ist, ist Zukunft… denn wenn alle auf den Vertreter Gottes auf Erden hören, steht uns wohl eine reichlich übervölkerte Zukunft mit total ausgeplünderten Ressourcen bevor.

A propos total ausgeplündert… dreißig Silberlinge, ääh Millionen Euro legt unser krisengebeutelter Staat auf den Tisch, um Benedikt unterzubringen, zu bewirten und mit circa 6000 Polizisten zu beschützen. *

Dabei ist der Vatikanstaat, dessen Chef er ist, zwar echt winzig… aber dafür ziemlich wohlhabend.

Drum begrüßten sie ihn hier ja auch mit 21 Salutschüssen (bei der Nachricht hörte ich jemanden kaum hörbar grummeln „hätten die nicht besser zielen können?“). Und das waren dann auch nicht die einzigen Schüsse, die da fielen. Heute hat in Erfurt jemand 1km von der heiligen Messe entfernt mit einem Luftgewehr rumgeballert… und keiner der Sechstausend(!) Aufpasser hat ihn erwischt – bis jetzt.

*Seine farbenfrohe (und nebenbei hervorragend im Personenschutz ausgebildete) Schweizer Garde hätte eine schöne Bereicherung unseres tristen Straßenbildes darstellen können, schließlich sind die exotischen Klamotten um 1508 von Michelangelo entworfen worden… wenn auch diese Uniformen nicht unbedingt zu seinen besseren Ideen gehören – zumindest behauptet das der Autor Dan Brown 😉  Allerdings eine gelungene Ablenkung von der Gefährlichkeit ihrer Träger, bei denen kein Luftgewehr so dicht an ihn herangekommen wäre.

Das Photo machte der französische Wikipedia-Benutzer Greatpatton, der eine gute Bildergalerie ins Netz stellte.

 

Ist schon April?

. . . (gefolgt von einem zweifelnden Seitenblick zum Kalender) . . . das war meine erste Reaktion, als ich eben über die neue „Beichte 1.0“ App für’s iPhone  las. Die US-amerikanische Bischofskonferenz hat das Programm (das im englisch-sprachigen Original „Confessions“ heißt) abgesegnet. Ganz im Sinne des Papstes, der den Katholizismus (schon wieder so’n -ismus)

… 😉  ja nun auch auf digitalem Wege weiterverbreitet sehen will.

Also doch kein Aprilscherz, von schlechtem Gewissen Geplagte können dasselbe jetzt einfach abhaken… bildlich gesprochen. Ein Gebet (für alle Sünden gültig!) nachsprechen, und wieder ein Beichtstuhl-Besucher weniger.

Vermutlich gibt es bald Kirchen in Second Life, in denen die von echten Predigern an der Nase herumgeführten Schäfchen das virtuelle Paradies versprochen bekommen.

Schöne neue digitale Welt…

Und wenn ich nochmal genauer überlege, wäre es gar nicht so schlecht, die Ausübung von Religionen in’s Cyberspace zu verlegen. So manche Kirche könnte einen tollen Veranstaltungs-Ort abgeben, auch für Feste, die vielleicht nicht ganz so im Sinne des Herrn wären.

Womit ich keine schwarze Messe meine… höchstens eine Goth-Party. Was für manchen ahnungslosen Menschen allerdings fast das Gleiche ist.

😛

Schmoren…

sollte man mich… und zwar im heißesten Höllenloch (an das ich nicht glauben kann 😉

Weshalb? Die Nachrichten sind gefüllt mit Berichten über kirchliche Mißbrauchs-Fälle, und so sehr mir die Opfer auch leidtun (…was ihnen nicht hilft), finde ich es ziemlich news-unwürdig. Außerdem… solange keiner das Zölibat abschafft, müssen sich auch weiterhin solche Dinge ereignen. Und werden… wenn „euer unwürden“ sich mal wieder nicht beherrschen konnte… totgeschwiegen (womit ich weltlich-rechtliche Konsequenzen meine, die leider bisher nicht ernsthaft erfolgten). Ein Problem, das so alt ist wie die Kirche.

Dabei wissen wir doch schon seit Urzeiten, daß manche Hirten ihre Schäfchen gerne in den Popo poppen

. . .

Copyright ©2008 - 2017
Der Papiertiger läuft unter WordPress
Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)
33 Abfragen in 0,168 Sekunden

Copyright ©2008 - 2017 by: Papiertiger • Template from: el-grecco • License by: SpringArt