WebCams…

kann man zu unser aller Glück nicht nur zur Überwachung benutzen. Stop Motion Trickfilme waren ein spaßigerer Zeitvertreib für mich…

als Video-Chats (Chat-Roulette oder sowas war noch nicht erfunden zu der Zeit)… damals, mit meiner ersten kugeligen Webcam. Heute würde ich sagen, sie sah aus wie ein schwarzes Zubehör-Teil der HeartOfGold. Oder auch Marvins kleine Schwester.

Swift-Abkommen geplatzt…

Das EU-Parlament stoppte den Zugriff amerikanischer Terrorfahnder (=Geheimdienste) auf europäische Bankdaten. Was uns wie eine gute Nachricht erscheint, wenn da nicht noch andere Möglichkeiten wären. Denn die Fahnder haben auch Zugriff auf Echelon, wo diese Daten genauso auffindbar sind. Nur etwas umständlicher… allerdings nicht halb so umständlich, wie das Einholen einer Erlaubnis für jede Überprüfung.

1984 ist Vergangenheit…

liberty

denn mit den technischen Möglichkeiten der Gegenwart können wir alle viel besser erfasst werden. Die im Film „Staatsfeind Nr. 1“ gezeigte Rundum-Überwachung ist (bis auf kleinere Übertreibungen) kein Problem. Höchstens finanziell (Satellitendichte….. ein Grund für das Festhalten an unproduktiven Raumfahrt-Programmen?)

Die deutsche Gesetzgebung zur Vorratsdatenspeicherung macht’s uns jetzt bald möglich:

Wenn Du etwas zu verheimlichen hast… oder auch nur geringfügige Paranoia (was ich niemandem wünschen würde) …darfst Du dich ein bißchen wie Will Smith als Enemy One fühlen. Oder wie ein Fisch im Boston Aquarium (siehe unten).

aquarium

Die Bilder in diesem Beitrag sind Links zu Live-Webcams 😉

Ein Big-Brother-Spiel

…mit dem gelangweilte Internet-Benutzer zu Überwachern gemacht werden sollen?

Großbritannien, das Land mit der größten Dichte an Videokameras im öffentlichen Raum, wertet die Aufnahmen im Normalfall erst aus, wenn ein Verbrechen schon geschehen ist. Da geht doch was… wie ich heute in der taz gelesen habe: Weil viele Augen mehr sehen, entwickelte das Unternehmen „Internet Eyes“ einen Plan. Hier werden Bürger aufgefordert, sich die Bilder der Überwachungs-Kameras auf den heimischen Rechner zu holen, um damit ihre (eventuell kriminellen) Mitbürger zu beobachten. Und im Falle verdächtiger (möglicherweise illegaler) Handlungen die Polizei zu benachrichtigen… gegen Belohnung. Wenn dieses Beispiel Schule macht, haben wir bald ein Netz voller „großer Brüder“ . . . und die Bösewichte werden nur noch maskiert unterwegs sein… in unserer schönen neuen Welt.

Verstärkung im Anmarsch?

GI_merkelLaut bisher unbestätigten Gerüchten soll eine bis an die Zähne bewaffnete Politikerin auf dem Weg nach Afghanistan sein. Sie will unseren ins Kreuzfeuer geratenen Jungs persönlich Rückendeckung geben. Leider hat unser Informant sie wegen ihrer Tarnkleidung im Gewimmel verloren…

das Bild habe ich aus diesem Artikel gemopst 😛smiley_emoticons_fred_pistole_normal

Wer beobachtet wen ?

Kein Wunder, daß es immer mehr paranoide Leute gibt: überall sind Kameras… und nicht immer sind sie deutlich sichtbar angebracht. Beim Einkaufen ist es schon ganz normal; in Technik-Warenhäusern wartet man geradezu darauf, sich selbst auf einem Monitor zu sehen. Allerdings weiß niemand, wo sonst noch überall der „Große Bruder“ (: thx ’84) zuguckt… und was mit den Aufnahmen passiert. Das Recht am eigenen Bild ? Naja . . .

Ich habe hier einen interessanten Link zum Thema (wenn die Paranoia schon lauert, besser nicht klicken)

http://www.tagesschau.de/inland/alltagueberwachung2.html

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