WebCams…

kann man zu unser aller Glück nicht nur zur Überwachung benutzen. Stop Motion Trickfilme waren ein spaßigerer Zeitvertreib für mich…

als Video-Chats (Chat-Roulette oder sowas war noch nicht erfunden zu der Zeit)… damals, mit meiner ersten kugeligen Webcam. Heute würde ich sagen, sie sah aus wie ein schwarzes Zubehör-Teil der HeartOfGold. Oder auch Marvins kleine Schwester.

Survivalism

Nine Inch Nails unzensiert gibt es bei Vimeo. Sehr gute Bild- und Tonqualität… etwas, das bei youtube immer seltener zu finden ist.

1984 ist Vergangenheit…

liberty

denn mit den technischen Möglichkeiten der Gegenwart können wir alle viel besser erfasst werden. Die im Film „Staatsfeind Nr. 1“ gezeigte Rundum-Überwachung ist (bis auf kleinere Übertreibungen) kein Problem. Höchstens finanziell (Satellitendichte….. ein Grund für das Festhalten an unproduktiven Raumfahrt-Programmen?)

Die deutsche Gesetzgebung zur Vorratsdatenspeicherung macht’s uns jetzt bald möglich:

Wenn Du etwas zu verheimlichen hast… oder auch nur geringfügige Paranoia (was ich niemandem wünschen würde) …darfst Du dich ein bißchen wie Will Smith als Enemy One fühlen. Oder wie ein Fisch im Boston Aquarium (siehe unten).

aquarium

Die Bilder in diesem Beitrag sind Links zu Live-Webcams 😉

Ein Big-Brother-Spiel

…mit dem gelangweilte Internet-Benutzer zu Überwachern gemacht werden sollen?

Großbritannien, das Land mit der größten Dichte an Videokameras im öffentlichen Raum, wertet die Aufnahmen im Normalfall erst aus, wenn ein Verbrechen schon geschehen ist. Da geht doch was… wie ich heute in der taz gelesen habe: Weil viele Augen mehr sehen, entwickelte das Unternehmen „Internet Eyes“ einen Plan. Hier werden Bürger aufgefordert, sich die Bilder der Überwachungs-Kameras auf den heimischen Rechner zu holen, um damit ihre (eventuell kriminellen) Mitbürger zu beobachten. Und im Falle verdächtiger (möglicherweise illegaler) Handlungen die Polizei zu benachrichtigen… gegen Belohnung. Wenn dieses Beispiel Schule macht, haben wir bald ein Netz voller „großer Brüder“ . . . und die Bösewichte werden nur noch maskiert unterwegs sein… in unserer schönen neuen Welt.

2212, die Zahl der bösen

berlin02

Berliner Polizei-Einheit, die man besser nicht nach Name und Dienst-Nummer fragt. Das Paradoxe am Vorfall vom Wochenende ist, daß diejenigen, die dort gegen den Überwachungs-Staat protestierten (ich hätte auch dabeisein können… wer läßt sich schon gerne dauernd und überall optisch und akustisch aufnehmen?)  dank ihrer Technik-Affinität selbst filmten… was nun zur Erhellung der Situation beiträgt. Genau wie die Aufmerksamkeit der Medien… da merken die Uniformträger wenigstens, daß sie nicht alles machen können. Ist ein wenig Beobachtung also doch gut? Eindeutig NEIN. Aber den Ordnungshütern etwas mehr auf die Finger zu sehen, kann kaum schaden.

Denn wie hieß es schon im alten Rom:

QUIS CUSTODIENT IPSOS CUSTODES ?

für nicht-Versteher toter Sprachen : Wer überwacht diese Überwacher ?

… im Zweifelsfalle… WIR, das Volk auf der Straße. Auch wenn’s mal wehtut.

P.S.:

Das Bild stammt aus einem Video mit etwas besserem Blickwinkel und ist damit verlinkt.

Wer beobachtet wen ?

Kein Wunder, daß es immer mehr paranoide Leute gibt: überall sind Kameras… und nicht immer sind sie deutlich sichtbar angebracht. Beim Einkaufen ist es schon ganz normal; in Technik-Warenhäusern wartet man geradezu darauf, sich selbst auf einem Monitor zu sehen. Allerdings weiß niemand, wo sonst noch überall der „Große Bruder“ (: thx ’84) zuguckt… und was mit den Aufnahmen passiert. Das Recht am eigenen Bild ? Naja . . .

Ich habe hier einen interessanten Link zum Thema (wenn die Paranoia schon lauert, besser nicht klicken)

http://www.tagesschau.de/inland/alltagueberwachung2.html

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