Nachwirkungen.

Wie mit Nebenwirkungen… mancher spürt sie mehr, als sein Nachbar. Selbst wenn beide dem gleichen Verursacher ausgesetzt sind (Krach von draußen, oder aus der Wohnung neben-an zum Beispiel). Manchmal wirkt das nur auf die Nerven, aber wenn „es“ den Schlaf raubt, ist mensch auch körperlich fertig.

off-topic von der Leseratte:

Dieses (nervende, nervliche) „es“ ist ein Clown bei Stephen King… oder ein allmächtiges (Energie)-Wesen bei Perry Rhodan. Wer diese Sachen beide kennt, stellt sich selbst vielleicht schon VIEL weniger Fragen, wenn mein Artikel fertig ist.

Ein Vater, dem der Job den Nerv raubt, kann eine ganze Großfamilie um den Schlaf bringen. Nur, weil er gestreßt und dadurch schlecht gelaunt ist. Nebenwirkungen treten bei sensiblen Kids schon bei dauerndem Genörgele von „oben“ auf. Die sensible Seite unseres Nachwuchses ist im Moment sehr ungeschützt, denn viele Eltern machen sich soviel Sorgen um die Zukunft (im Allgemeinen)… daß sie die Kleinen vernachlässigen (nicht absichtlich, aber wer den Kopf so voll hat…).

Wenn Arbeits-Losigkeit herrscht (weil manche um Jobs losen müssen, paßt da vorn der Bindestrich wunderbar)… kommen erschwerte Umstände hinzu, Korn am Morgen wäre so das Übelste. Aber schon ein Kater bringt Grummeleien mit sich.

Wenn es beim Grummeln bleiben würde, wär schön. Leider ist „es“ KRIEG und kommt in den besten Familien vor. Da möchte ich bitte keinen Widerspruch lesen, denn im gehobenen Mittelstand sind nicht umsonst reichlich Kinder regelmäßige Gäste im Psycho-Hotel (mein Wort für The Asylum… Klapse ist zu HART).

Daß dieses Problem wirklich ein „Weltproblem“ ist, da bin ich mir auch sicher, nur nicht jede Kultur steckt Kinder in die Klapse, wenn es besser wäre. Besser wärs (eigene, erwachsene Erfahrung)… denn im klinischen Umfeld so einer Psycho-Betreuungs-Einrichtung können „störende Aussen-Einflüsse“ abgehalten werden. Eben auch davon abgehalten werden, die demolierte Zwergenseele komplett zu zerreiben.

Zwerge sind niedlich? Schonmal Gimli gesehn… der superstarke Bergmann aus dem Herrn der Ringe?

Unsere Jugend muß stark sein, für eine harte Zukunft, die noch in den Sternen steht.

Passt bloß GUT auf.

Farbschema: bei viel krieg ist hart gut.

(also: nicht verweichlichen, oder nur besänftigen, das aua wird schon… sondern real aufziehen das kruppzeug =) männe hat halt keine geduld für kinderkram)

Nachsatz: war ein aktueller Anlaß, mein männliches ES ist ein Morgenmuffel, der zwar genug hinter die Löffel bekommen hat, um vernünftig zu werden… (klassische SIRENE, aus dem off: ich lese King, er Rhodan))).

Aber zuwenig Spaß an sinnvollen Diskussionen hat es, dann wird ER eher laut und quengelig.

Arme Nachbarn. Vielleicht häng ich eine Großpackung Ohrstöpsel draußen an die Tür. 😀

 

Earth

ISS007-E-10807_lowres

She (our mother) is absolutely beautiful, when we look from far.

Coming closer… we see things, that are not so pretty.

Alas.

music is by:

Nine Inch Nails (we)

A Perfect Circle (things)

(important): David Bowie (so pretty)

last is Lindemann… for the first link (our mother)

Der War-Tag

ist nicht nur ein fürchterliches d-englisch in dieser Überschrift, sondern auch in meiner animierten Tag-Wolke zu finden. Wenn man die Artikel liest, die ich damit gekennzeichnet habe, findet man eins darin kaum:

Das deutsche Wort dafür… nämlich Krieg. Laut allen Beschwichtigern leben wir bei uns in den längsten Friedenszeiten, die Deutschland seit längerem hatte.

Also wurde (von der zimperlichen Regierung Schlands) kurzerhand beschlossen, das böse Wort einfach nicht mehr zu benutzen (um diese wunderschönen Friedenszeiten nicht zu beschmutzen).

Utopic Ideas

The most problems of our society root in differences, obvious are the financial ones. When we look deeper, there is more to see.

Only, on the surface… there are waves. Turbulences underwater, but we have to dive through theological swarms of jellyfish (not easy to grab, some of them sting)…

to reach fields of commercial algae, building a labyrinth. When we found a way through, what do we find?

A bottom line, very active, filled with financial mud.

German expression for a loop like that is „Teufels-Kreis“.

I have seen a way out, Gene Roddenberry found it in the last century.

Kirk and Spock didn’t know money any more.

 

P.S.: I’d really love to discuss this idea with some people. In this place, and not below any other article of my blog. Sometimes I think, my commentators have totally lost their orientation in this digital jungle…

*~*~*

So löng, and thanks for all the fish 😛

Gäste

So möchte ich normalerweise die Leute nennen, die momentan Zuflucht suchen bei uns. Denn, sie wurden ja eingeladen. Persönlich sozusagen, von unserem Staats-Oberhaupt.

Da, wo sie herkommen… wird in Friedenszeiten traditionell die Gastfreundschaft* sehr GROSSgeschrieben. Das geht soweit, daß der Gastgeber einen Gast vor seinen Feinden (den Feinden des Gastes) beschützt. Denn, was dort ebenso traditionell ist, sind unsichere Friedenszeiten.

Was wir im allgemeinen Sprachgebrauch „Moslems“ nennen, ist einerseits ein Gemisch von Völkern (asiatisch, arabisch, afrikanisch, und einige entferntere). Andererseits ist ihr Glaube, der Islam, auch alles andere als einheitlich (sunnitisch oder schiitisch, plus andere Splittergruppen).

Die differenzierte Sichtweise dieser Gruppierungen auf die Auslegung des gemeinsamen Glaubens… führt dann wozu? Ach, logisch: Differenzen.

Diese Aus-Einander-Setzungen, unter zusätzlichem Druck militärischer Fremd-Einsätze (genannt: Stabilisierungs- und Hilfsmissionen)… kochen immer höher… denn ein neuerer Spieler probiert nun, alle Islam-Gläubigen zu vereinen. In einem Kunstgebilde namens Islamischer Staat.

Kein Wunder also, daß ernsthaft am Leben hängende Menschen versuchen, einen sicheren Ort zu erreichen.

Daß unser weibliches Staatsoberhaupt die Menschlichkeit am liebsten voranstellt, wundert mich ja auch nicht sehr (wenn man durch ihre Wort-Nebel-Bänke durchgestiegen ist, ist das mit der Menschlichkeit der Kern der Aussage, wenig Nützliches zur Situation ist sonst dabei). Und, wirtschaftliche Sicherheit war schon immer ihre Parade-Disziplin. Ohne Rücksicht auf Verluste anderer Länder, alle sollten so „gut“ wie Schland wirtschaften. Klar, uns geht es Spitze, ganz sicher hier.

Nur, in unserem Volke gibt es Unzufriedene, die probieren schon länger, sich zu vereinigen. Und manche von denen… die pfeifen leider auf Menschlichkeit.

*Gastfreundschaft ist dadurch nichts, womit Deutschland momentan glänzen kann.

Mitleid mit Elite-Soldaten

So seltsam dies aussieht, nachdem ich es eingetippt habe… meine heutige Überschrift meine ich nicht ironisch.

Es geht um Navy-Seals. Die härtesten Jungs also, die Otto Normalbürger sich vorstellen kann. Gelesen habe ich darüber in der NewYorkTimes, wo ich eigentlich nur reinschaue, um ein wenig auf dem Laufenden zu sein. Jedenfalls, wenn es um die USA geht. Zwar haben wir in Europa auch Nachrichten von dort (genauso wie unsere eigenen Elite-Soldaten), aber meine Neugier sorgt immer dafür, daß ich mehr Quellen suche, wenn mich was interessiert.

Eigentlich habe ich keinerlei Sympathie für gelernte Mörder (so wurden die Jungs genannt, als ich Teenager war, auf Demos unterwegs und so). Allerdings ist Militär nun einmal ein Arbeitgeber, und wo Arbeits-Stellen immer seltener auf der Straße zu finden sind… entscheiden sich Männer einfacher dahingehend, auch so einen lebensgefährlichen Job zu übernehmen.

Die riskantesten Aufträge bekommen die Navy-Seals, und Risiko bedeutet Stress. Wer seine Kameraden (oder, oft noch schlimmer, seine Untergebenen) überlebt… hat hinterher mit Sicherheit einiges zu verarbeiten. Was der harte Kerl nicht gern zugibt. Klingt nach Klischee, ist aber leider dem Heldentum geschuldet. Sorgen eingestehen, oder gar deprimiert zu sein… passt nicht ins Bild.

Several dozen members of the Special Operations community have killed themselves over the last several years, usually after they have returned home or gotten out of the military.

Also, wenn sie es dann gar nicht mehr aushalten (und vorher, ganz wichtig: trotzdem ihren Job erledigt haben)… dann kommt es leider vor, daß sie selbst den Schlußstrich ziehen.

Die Oster-Marschierer

haben dieses Jahr eine literarische Gallions-Figur vom Feinsten: Günter Grass. Sein Prosa Gedicht hat die Gemüter reichlich aufgeregt, und das, wo er doch bloß mal Tacheles geschrieben hat.

Denn… daß die aggressive israelische Siedlungs-Politik ein Unruhe-Faktor erster Klasse ist, sollte eigentlich jedem klar sein (sofern er kein Politiker, Waffen-Produzent oder Soldat ist… so einer darf  in eigenem Interesse nicht wirklich über dieses Thema nachdenken).

Wahrscheinlich sind unsere Polit-Clowns erleichtert, daß der Günni die neutralere Gedicht-Form wählte… anstatt einen der verantwortlichen Regierenden direkt schriftlich anzusprechen. Das hätte nämlich zu erhöhtem „Nachdenken müssen“ geführt.

Trojaner…

die sind im wirklichen Leben keine ehrenhaften Krieger, nicht in unserer technischen Zeit. Eher eine Art Ratten, dermaßen hinterhältig, daß Paranoia durchaus begründet ist. Fraglos. Sehr oft begegnen sie einem dort, wo man sich ablenken möchte, auf den Tummel-plätzen für Spielsüchtige. Eine Art von „Trojanischem Pferd“… bloß da sitzen keine tapferen Griechen in dem Spielzeugpferdchen. Wenn man im Geschichts-Unterricht ein wenig gelernt hat, weiß man, wie hinterhältig hübsche schmeichelnde Geschenke sein können.

Hannes Wader


Das Stück ist leider 4 Minuten kürzer als es aussieht, und es gab da auch „richtige“ Videos… aber so pur kommt der Sinn besser in der grauen Masse zwischen den Ohren an. Außerdem stand freundlicherweise der Text (denglisch = die LYRICS) drunter:

Es ist an der Zeit

Weit in der Champagne im Mittsommergrün
Dort wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blüh’n
Da flüstern die Gräser und wiegen sich leicht
Im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht
Auf deinem Kreuz finde ich toter Soldat
Deinen Namen nicht, nur Ziffern und jemand hat
Die Zahl neunzehnhundertundsechzehn gemalt
Und du warst nicht einmal neunzehn Jahre alt

Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen
So wie sie es mit uns heute immer noch tun
Und du hast ihnen alles gegeben:
Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben

Hast du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt?
Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt
Können Zärtlichkeit und Vertrauen gedei’n
Warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein
Vielleicht dachtest du Dir, ich falle schon bald
Nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt
Dazu warst du entschlossen, hast dich aber dann
Vor dir selber geschämt und es doch nie getan

Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen
So wie sie es mit uns heute immer noch tun
Und du hast ihnen alles gegeben:
Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben

Soldat, gingst du gläubig und gern in des Tod?
Oder hast zu verzweifelt, verbittert, verroht
Deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluß?
Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuß?
Oder hat ein Geschoß Dir die Glieder zerfetzt
Hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt
Bist Du auf Deinen Beinstümpfen weitergerannt
Und dein Grab, birgt es mehr als ein Bein, eine Hand?

Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen
So wie sie es mit uns heute immer noch tun
Und du hast ihnen alles gegeben:
Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben

Es blieb nur das Kreuz als die einzige Spur
Von deinem Leben, doch hör‘ meinen Schwur
Für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein:
Fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein
Dann kann es gescheh’n, daß bald niemand mehr lebt
Niemand, der die Milliarden von Toten begräbt
Doch längst finden sich mehr und mehr Menschen bereit
Diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit

Kein Truppenbesuch unseres Verteidigungsministers…

statt dessen geordneter Rückzug aus dem Kampfgebiet. Gut, daß Herr von und zu Guttenberg schon eingeräumt hat, daß diese Stabilisierungs-Mission wohl eher ein Kriegseinsatz ist. Nun möchte ich nur gerne wissen, wie lange unsere Soldaten noch dem Grundgesetz zuwider handeln sollen. Denn meiner Meinung nach erhöht jeder weitere Tag in Afghanistan das Risiko für Deutschland, sich doch noch zum Angriffsziel zu entwickeln.

Dann könnten sich auch bei uns die Leute reihenweise in die Luft sprengen. Gar nicht so abwegig… die Zahl der zu allem bereiten Konvertiten (christliche Überläufer zum Islam) nimmt stetig zu. Und selbst, wenn diese von extremistischen Moslems nicht recht ernstgenommen werden… solange man einen Bombengürtel drumbinden kann, ist das vermutlich egal.

Copyright ©2008 - 2017
Der Papiertiger läuft unter WordPress
Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)
33 Abfragen in 0,174 Sekunden

Copyright ©2008 - 2017 by: Papiertiger • Template from: el-grecco • License by: SpringArt