Zum Nachsitzen

Aber nicht für mich dieses mal (bei aller Faulheit in der Schule, ich glaube das musste ich nie)))

Sondern für den StaubSAUGERhersteller. Im vorigen Bericht war doch eine Art Praxistext dabei, und das Entleeren des (zugegeben nicht so teuren) Gerätes gestaltete sich umständlich. Denn

Saugkraft zufriedenstellend (langhaargeeignet): ja / leichte Handhabung des Mechanismus: ja / Entfernung des Gesaugten Inhalts: Schwierig, da die inneren Gegebenheiten extrem verwinkelt. / Reinigen der Aufsätze: dito, innen seltsame Vorsprünge, zum Verletzen oder Nagel-abbrechen geeignet.

Noch ein MarkenName muß nun hier erwähnt werden, denn die Werbung dazu ist mir etwas zu ungenau. Behandlungsdauer mit Einreibe-Medikamenten ist der Haken. Man sollte es für harmlos halten, äußerlich… ist aber nicht ungefährlich. Das sollte sogar in die Werbung, nicht bloß auf den Beipackzettel. GROSS auf die Tube am besten.

Einschmieren mit Voltaren (Schmerzgel) sollte nicht über längere Zeiträume die Weh-Wehchen des Alters bekämpfen.

Das ist nicht zu empfehlen, selbst örtlich weit außen liegende Körperteile wie Fußgelenke sind per Blutkreislauf mit der Leber* verbunden, und da wandert der Wirkstoff hin. Um bei leichten Vorschäden alles schlimmer zu machen.

Das ist leider meiner Mutter passiert, die mit mehreren früheren Erkrankungen schon eine (Doktor-Medikament-verursachte) angeschlagene Leber hatte. Dann kam ein schlecht operierter und verheilter Beinbruch dazu. Da wollte sie vorsichtig, weil NUR lokal therapieren.

Sachen, die durch die Haut dringen (Kontaktgifte wie Nikotin auch)… sind riskant.

Bei den riesigen Nebenwirkungen essen sie die Packungsbeilage… und schlagen sie ihren Arzt und den Apotheker.

*Fernsehdoktor Hirschhausen (oder so) bitte nicht schlagen,

der ist ein guter Informant: „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“

Meine Muttersprache

hat den Vorteil, daß sie mir recht flüssig von der Hand geht, wenn ich meine Gedanken in geschriebene Worte fasse. Doch wenn der Satz länger wird, ist nicht nur mancher Leser irritiert… automatische Übersetzungs-Programme kommen sogar total aus dem Takt, und liefern nur noch Kauderwelsch.

:roll:

Über zu lange deutsche Sätze mit eingeschobenen Nebensätzen ärgerte sich schon Mark Twain, als er unsere Sprache lernte (was ihn aber nicht davon abhielt, es gründlich zu tun*). Er war neugierig genug, um eine ausgedehnte Studienfahrt durch Europa zu machen. In seiner Zeit hielten die Amerikaner Reisen in die alte Welt zu Bildungszwecken ja auch noch für sinnvoll. 😉

~*~

Samuel Langhorne Clemens, wie Twain mit bürgerlichem Namen hieß, war einer der ersten ernsthaften Benutzer der damals brandneuen Schreibmaschine. Da er als Junge Schriftsetzer lernte, konnte er den Wert dieses Werkzeugs gut einschätzen. Und mithilfe seiner Fehlerberichte war der Hersteller Remington wahrscheinlich in der Lage, an seinen Maschinen die Kinderkrankheiten zu kurieren.

Ein Klick für den scharfen Blick sagt mehr als tausend Worte>

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Durch die Benutzung dieser Erfindung haben wir mehr Lesestoff zur Verfügung, als ein Mensch in einem Leben verarbeiten kann. Nicht alles davon ist erwähnenswert, im Gegenteil… einiges könnte mehr Spaß bereiten, wenn es zu Papier-Fliegern oder -Schiffchen verarbeitet würde. Zum Glück verschwinden bescheuerte Bücher meist schneller aus unserer Erinnerung als die genialen…

obwohl ich mir für die ganz schlimmen Exemplare eventuell (hin und wieder…) den Frevel einer Bücherverbrennung vorstellen könnte 😛

Aber wie heißt es doch so schön? Was zu gar nichts nutzt… kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen. 😉

~*~

Mark Twain dagegen hat ein Werk geschaffen, das tiefe Spuren hinterläßt. Tom und sein Trick mit dem Zaun, der ungebundene Huck Finn… der allen Zipfilisierungs-Versuchen widersteht. Kollektive Erinnerungen von uns allen. Da gibt es noch viel mehr, und inzwischen können sogar Buchseiten-Allergiker per Hörbuch an die Inhalte gelangen… dank Webseiten wie vorleser.net sogar umsonst.

Irgendwie bin ich nach der Überschrift und dem ersten Absatz reichlich vom Thema abgekommen… wenn Du das denkst, empfehle ich noch etwas Twain-Lesestoff: „Die Schrecken der deutschen Sprache*

Nun ja, lachen kann ich darüber nicht, daß unser Deutsch seit 1897 trotz Reformen nicht einfacher geworden ist. Immerhin ist sowas eine Barriere für fremdsprachige Leser. Wer sich mit „a little english“ versucht, durch komplexere englische Texte zu kämpfen… weiß was ich meine. Dabei hat diese Sprache nicht halb so viele Ausnahmen zu bieten wie unsere.  Die unregelmäßigen Verben, okay… was zum sturen Auswendiglernen. Bei uns ist schon die Verwendung des kleinen Wörtchens „sie“ mit all seinen verschiedenen Bedeutungen eine Lern-Gedulds-Aufgabe (eine weibliche, oder mehrere Personen? oder auch mehrere Gegenstände? ob da ein „h“ dranhängt, kann ich nicht hören… guckstu?)

Die junge Generation ist krass dabei… deutsch zu minimieren. Das will ich aber auch nicht.

Darum schnell ein paar schöne Wörter dranhängen: Der aller-aller-erste Tagebuch-Schreiber der Welt war Adam. Und Mark Twain hat’s nach langen Studien für uns übersetzt (ein wichtiges Dokument, das ca. 6000  Jahre später leider nicht mehr vollständig ist…)  „Auszüge aus Adams Tagebuch

Glücklicherweise erhalten blieb das Fragment „Ein Fisch namens Kain“ 😀

 

 

 

Nicht ganz wahr…

ist meine Aussage betreffs Reklamefreiheit auf dem Papiertiger-Blog. Die verwendeten Links sind schon für sich betrachtet eine Form der Werbung. Und meist führen sie zu werbefinanzierten Seiten, irgendwie müssen die Betreiber ja die Inhalte bezahlen, die sie uns dort kostenlos zur Verfügung stellen.

Ich verstehe auch Blogger, die’s für Geld tun… egal, ob sie nun selbst Produkte testen, und drüber schreiben… oder einfach Werbeflächen zur Verfügung stellen.

Aber bei mir bewegt sich wirklich genug im eigentlichen Inhalt…

…da will ich euch nicht noch mit zusätzlichen Flimmerbildchen von ablenken 😀

LG vom Papiertiger (Susanne)

Safari auf Papiertiger…

hat ein Spammer aus Berlin versucht. Als Web-Adresse gab er freundlicherweise eine jener Genital-Verbesserungs-Seiten an, so daß der Junk-Filter meine Leser vor diesem Link schützen konnte.

Doch er beschwerte sich, daß sein (mac-)Browser Safari nur Teile meines Blogs anzeigt. Nun würde mich mal interessieren, ob auch seriösere Safari-Benutzer Darstellungs-Probleme auf dieser Seite hier haben.

Wenn ja, bitte einen Kommentar abgeben, aus dem ich erkennen kann, wo das Problem liegt 😉

P.S.: wenn die Kommentare nicht zugelassen werden, einfach auf die Angabe ekliger Internet-Adressen verzichten.

verspätetes P.S.: eben eingefallen… vielleicht fehlte dem oben erwähnten Berliner ja nur die sonst allgegenwärtige Reklame, sowas hab ich nämlich aus Prinzip nicht in meinem Blog (daher der Name… WebLog, nicht Online-Katalog 😛

Die Ausnahme…


die die Regel bestätigt: Werbung ist doof. Was natürlich auch für diesen Spot gilt, der uns wie alle anderen bloß Sachen verkaufen will, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Und normalerweise habe ich gegen Werbung in meinem Blog eine Allergie. Dennoch habe ich den Clip hier eingebunden (find ich lustig)… ich mag Alice… und er ist gar nicht mehr in Kansas…

😉

P.S.: ich will niemanden zum Einkaufen in dem oben beworbenen Laden animieren… nur die bizarre Szenerie dokumentieren.

Werbung…

kann einem echt den Musikgenuß versauen :(

Dank dieses bescheuerten Voda&%$-Spots habe ich keinen Bock mehr, Heroes (geschweige denn eins der eigentlich guten Cover) zu hören…

Vielen Dank, liebe Mobilphon-Anbieter.

Oh nein…

sie hat noch mehr auf Lager! Der Ideen-Pool der Frau Lengsfeld ist randvoll …(spiegel.online video)… Daß sie keine Agentur hat und sich alles allein ausdenkt, war eigentlich klar. Eine Profi-Werbe-Agentur hätte wenigstens die gröbsten Schnitzer vermieden. Gerecht (fair) ist es in diesem Fall zu erwähnen, daß die Plakate anderer Politiker auch nicht wirklich politisch sind… momentan hat das Sommerloch offensichtlich ein schattiges Plätzchen in den Köpfen der Wahl-Plakat-Macher gefunden…smiley_emoticons_xp-ani03b-rosa

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