des Bundes-Verfassungs-Gerichts ist jetzt eindeutig : die Berechnung der Hartz-IV-Sätze ist verfassungswidrig. Nicht so eindeutig wird sein, was dabei herauskommt, wenn neue Berechnungs-Grundlagen benutzt werden (siehe focus). Doch eins ist ganz klar vorhersehbar… das Chaos, das eintreten wird. Der Amts-Schimmel verläßt nur ungern seinen gewohnten Trampel- Pfad zwischen den Buchstaben des Gesetzes, und jede Veränderung muß unvermeidlich zu Verwirrung führen.
die nach dem letzten WP-Update meines Blogs eingetreten war. Vom Admin-Zugang wegen ungenügender Rechte ausgesperrt, fragte ich mich schon, warum mich ein Programm so behandeln kann . . . ob ich mir das gefallen lassen soll, oder die Gelegenheit für eine Neu-Auflage mit geändertem Design nutzen könnte.
Und heute hat mein el-grecco endlich alles wieder zurechtgebogen. Nun ist einiges zwischenzeitlich passiert, nicht bei mir… aber in der Welt. Das jetzt komplett aufzuarbeiten, ist mir einfach viel zuviel Schreiberei. Eins allerdings ist erwähnenswert : Die Geschichte mit der Daten-CD führt scheinbar tatsächlich zu Selbstanzeigen… so daß sich die vieldiskutierte Investition schon bezahlt macht, bevor die Silberscheibe vorliegt. Geschweige denn, zu Herrn Schäubles Zufriedenheit ausgewertet ist.
wurde neulich ja auch die Beschleunigung(!) des Wirtschafts-Wachstums. Weil die großen Global Player sich vom dadurch steigenden Umsatz mehr Maschinen kaufen könnten, die somit noch einigen menschlichen Arbeitskräften zu viel mehr Freizeit verhelfen würden. Welch guter Plan.
nicht mehr wählen gehen wollen, versuchen wir es mit den “einfachen” Menschen… scheinen die Parteien zu denken, die ihre Wahl-Programme nun auch in einer Variante “in leichter Sprache” herausbringen. Das folgende las ich im Feuilleton der faz:
Dem Einsatz von „Leichter Sprache“ liegt die Überlegung zugrunde, dass nicht nur Lautsprache eine Barriere für Gehörlose und Schwarzschrift ein Hindernis für Blinde darstellt. Auch die Verwendung schwieriger Begriffe und Satzkonstruktionen verstellt Menschen den Zugang zu Informationen. Das Netzwerk Leichte Sprache, zu dem auch mehrere Übersetzungsbüros gehören, hat einen Regelkatalog für diese Form barrierefreier Kommunikation aufgestellt, der verlangt: kurze Sätze, keine Fremdwörter, Erklärung schwieriger Wörter und aktive Formulierungen mit vielen Verben und wenig Substantiven. Die Förderer der „Leichten Sprache“ haben allerdings auch dem Genitiv und dem Konjunktiv den Kampf angesagt. Metaphern mögen sie auch nicht. Dafür schätzen sie einfache Wörter wie „tun“, „machen“ und „sein“.
Im Allgemeinen halte ich es für eine gute Idee, Informationsbarrieren abzubauen… damit wirklich jeder auch alles verstehen kann. In diesem besonderen Fall kann es sogar allen helfen… die verschachtelten Formulierungen der Politik sind ja normalerweise darauf ausgelegt, mit ziemlich vielen Worten möglichst wenig auszusagen. Das geht nicht in leichter Sprache, und übrig bleibt das Wesentliche. Vielleicht sollten wir die Politiker auffordern, ihre gesamten Reden in leichter Sprache zu halten… das könnte eine Menge Zeit einsparen.
Ach ja… und die Gelben haben sogar ein Video bei youtube hochgeladen:
…ist kein sehr schöner Anblick, das habe ich grad eben festgestellt. Aber das zwingt mich auch ein wenig mehr zu schreiben…
damit’s nach unten rausrutscht
Und irgendwie wollte ich verewigen, wie sie manchmal aus der Wäsche guckt. Ihre Koalitions-Vorstellungen (schwarz-gelb assoziiere ich automatisch mit Gefahr… Wespen… u.s.w.) jagen mir irgendwie auch nur noch ‘ne Gänsehaut den Nacken hoch. Da muß ich doch glatt mal dem Oskar gratulieren… der hatte gestern einen guten Tag, das gönne ich ihm. Was wohl aber mitverantwortlich für A.M.s Depri-Miene war… so ist das eben manchmal.

unserer obersten Politikerin… entnommen der heutigen online-Presse . . .
den unser Bundes-Innen-Ministerium sich da in Köln eingerichtet hat… Kosten: runde 10 Millionen Euro (Quelle: taz-online). Der Artikel war wohl auch bei Erst-Veröffentlichung noch nicht ganz durchdacht… er mußte entfernt und überarbeitet werden. Leider habe ich die erste Version nicht gelesen, aber die Kommentare sprechen Bände… soviel zum Thema Presse-Freiheit. Da Herr Schäuble Zielscheibe des Berichtes war, habe ich eigentlich meinen Kommentar schon abgegeben… am 17. August. Damit die Suche nach unerwünschten Netz-Inhalten nicht vergeblich ist…
…denn je mehr Stecknadeln im Heuhaufen sind… desto mehr Spaß haben die Überwacher beim Suchen.
Da bin ich gern etwas behilflich.
mag ich für Filme (siehe gestern), aber plakative Wahlwerbung nervt schon überall auf den ersten Blick… das wollte ich meinem Blog so nicht antun. Deshalb habe ich für meine Plakat-Entwürfe extra eine neue Seite angelegt. Der Titel ist Programm: wahlweise…
P.S.: 1. Nov. 2009
Weil der Inhalt der Seite (…im Gegensatz zu den dargestellten Figuren…) geändert wurde, hier das eine Plakat… und in diesem Artikel ist das andere.
Oder ist es umgekehrt? Künast und Özdemir meinen:
Vieles, was jetzt an Themen von der Piratenpartei entdeckt wird, ist längst grüne Programmatik, dafür setzen wir uns seit vielen Jahren ein.
(via heise online)
Die zum Establishment *verkommenen* Turnschuh- und Strickzeug-Rebellen suchen frischen Wind in den Segeln… äh, oder so ähnlich.![]()