Vom kleinen Jungen zur Holzpuppe
oder Pinocchio anders herum… wären auch gute Titel für diesen Feuilleton-Beitrag zum Darwin-Jahr bei faz-net gewesen.
Der Forscher hatte sich zu Studienzwecken den kleinen Jemmy Button von einer seiner Reisen mitgebracht, als ob er eine seltene Pflanze wäre. Diese Ereignisse inspirierten Michael Ende zu seiner (nicht nur) Kinder-Geschichte vom Findelkind Jim Knopf, das selbst wenig lesenden Leuten durch die Augsburger Puppenkiste ein Begriff ist. Hinter dem roten Vorhang sitzt Frau Mahlzahn, um Jim Knopf (und uns) die Sache mit der Evolution zu erklären.
Die nicht so kindlichen Inhalte kommen beim Buch meiner Meinung nach mehr zum Tragen, da die Denkmarmel beim Verarbeiten von Gelesenem mehr zu tun hat als bei bilderreicher Fertigkost. Obwohl… der niedliche Halbdrache Nepomuk, der nicht zu den reinrassigen Drachen in die Stadt durfte… wem hat der nicht leidgetan?
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