Klar, manchmal sogar sehr… man (frau) sollte nur wissen, wann es einzusetzen ist
Das Bild mit dem Überblick über die Oberweite unserer Kanzlerin fanden wir ja schon ziemlich heftig (siehe hier)… doch Vera Lengsfeld schafft es mühelos, das Schaudern zu verdoppeln: (photo via prollblog)
Diese Dame hat auch einen *interessanten* Spruch auf der Eingangs-Seite ihres Internetz-Auftrittes: “Freiheit und Fairness statt Gleichheit und Gerechtigkeit” … sehr deutlich. Gerechterweise sollte man ihr vielleicht etwas Hirn spenden, damit sie nicht noch mehr Unsinn macht…
geschrieben am 11. August 2009 um 10:16 Uhr von papiertiger
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oder: Ich sehe das, was du nicht siehst (faz.net Überschrift)

Was der Herr Rorschach 1921 in Druck gab, geistert noch heute durch die Psychologen-Praxen… 10 Karten mit symmetrischen Zufalls-Motiven, entstanden aus feuchten, zusammengeklappten Farbflecken. Er war der Meinung, damit könne man feststellen was das Unterbewußtsein eines Patienten ihm eingibt, wenn er beschreiben soll was er in den Formen und Farben erkennt. Solcherart diagnostizierte soziopathische Tendenzen wurden dann schon mal per Elektro-Schock-Therapie *behandelt*. In Europa ist dieser Zweig der Psychologie inzwischen so gut wie abgestorben… aber in Amerika blüht’s noch. Deshalb fanden es einige Rorschach-Tester gar nicht lustig, daß das komplette Karten-Sortiment mitsamt der gebräuchlichsten Deutungen bei Wikipedia auftauchte… zur freien Einsicht für alle.
Was ich an der Geschichte interessant finde, ist die Tatsache, daß Herrmann Rorschach ursprünglich Kunst studieren wollte, dann aber doch lieber Irrenarzt wurde. Gerade ein Kunst-Interessierter sollte wissen, daß nicht jedes Phantasie-Produkt einen Weg in die Realität findet. Künstler, die sich den Druck von der Seele malen, werden verstehen was ich damit meine: manchmal kann man gar nicht zu Papier bringen, was einen am meisten beschäftigt.

Leute wie Giger oder Helnwein, deren gesamtes Werk sich um ähnliche Kernpunkte aufbaut, wären wahrscheinlich ein gefundenes Fressen für jeden Rorschach-Spezialisten… mit ihrer düsteren Vorstellungs-Kraft.
geschrieben am 10. August 2009 um 14:19 Uhr von papiertiger
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oder Pinocchio anders herum… wären auch gute Titel für diesen Feuilleton-Beitrag zum Darwin-Jahr bei faz-net gewesen.
Der Forscher hatte sich zu Studienzwecken den kleinen Jemmy Button von einer seiner Reisen mitgebracht, als ob er eine seltene Pflanze wäre. Diese Ereignisse inspirierten Michael Ende zu seiner (nicht nur) Kinder-Geschichte vom Findelkind Jim Knopf, das selbst wenig lesenden Leuten durch die Augsburger Puppenkiste ein Begriff ist. Hinter dem roten Vorhang sitzt Frau Mahlzahn, um Jim Knopf (und uns) die Sache mit der Evolution zu erklären.
Die nicht so kindlichen Inhalte kommen beim Buch meiner Meinung nach mehr zum Tragen, da die Denkmarmel beim Verarbeiten von Gelesenem mehr zu tun hat als bei bilderreicher Fertigkost. Obwohl… der niedliche Halbdrache Nepomuk, der nicht zu den reinrassigen Drachen in die Stadt durfte… wem hat der nicht leidgetan?
geschrieben am 4. August 2009 um 14:38 Uhr von papiertiger
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weil das zuständige Gehirnareal in der frühkindlichen Entwicklung mit zu wenig positiven Reizen gefüttert wurde. So lautet der Tenor dieses Artikels im Stern, für den ich allerdings zuerst den Anfang mit den üblichen reißerischen *Fallstudien* querlesen mußte.
Durch MRT’s an sogenannten “kaltblütigen” Kids während der Betrachtung blutrünstiger Horrorbilder (netter Menschenversuch) wurde diesen eine Coolness bescheinigt… mit der sie problemlos einen Job als Bomben-Räumer machen könnten.
Also, liebe junge Eltern: redet nicht mit euren Babies… ignoriert ihre Bedürfnisse, laßt sie brüllen. Dann haben die Kleinen später super Job-Chancen. Wir brauchen mehr Bomben-Räumer…
geschrieben am 26. Juli 2009 um 16:59 Uhr von papiertiger
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können Magnetresonanz- oder Kernspintomographen zum Glück nicht. Da jedes Gehirn
von unterschiedlichen Erfahrungen geprägt wird, sind nur Ähnlichkeiten vorhanden… keins ist wie das andere. Selbst bei Zwillingen ist die Enwicklung wahrscheinlich selten parallel. Was Hirnforscher mit Hilfe dieser Technik können ist, Areale zu lokalisieren, die sich auf bestimmte Aufgaben spezialisiert haben… und deren Aktivität beobachten. So wollen sie Lügner entlarven, obwohl sie schon festgestellt haben, daß deren Gehirnaktionen ähnliche Bilder ergeben wie die von kreativen, phantasievollen Menschen. Leuten eben, die über ihnen gestellte Augaben etwas mehr nachdenken…
geschrieben am 14. Juli 2009 um 13:46 Uhr von papiertiger
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The german newspaper “Zeit Online” had frightening informations… scientists are able to detect lies by brainscans. Companies (like NoLieMRI or Cephos) offer their services to everyone (who can pay for them). I’m glad that it’s too expensive (still…) for employers or the police . . .
. . . greetings from 1984
geschrieben am 13. Juli 2009 um 16:34 Uhr von papiertiger
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