The Inkblots
which i used in my posts are blotted in watercolour and inverted to fit in here. From now on i w’ont(?) call them rorschach any more. “Klecks-Bild” means Blots-Picture.
which i used in my posts are blotted in watercolour and inverted to fit in here. From now on i w’ont(?) call them rorschach any more. “Klecks-Bild” means Blots-Picture.
und ein Nachtrag zum Rorschach post… zufällig bitte streichen, abstrakt muß auch nicht unbedingt sein.![]()
oder: Ich sehe das, was du nicht siehst (faz.net Überschrift)

Was der Herr Rorschach 1921 in Druck gab, geistert noch heute durch die Psychologen-Praxen… 10 Karten mit symmetrischen Zufalls-Motiven, entstanden aus feuchten, zusammengeklappten Farbflecken. Er war der Meinung, damit könne man feststellen was das Unterbewußtsein eines Patienten ihm eingibt, wenn er beschreiben soll was er in den Formen und Farben erkennt. Solcherart diagnostizierte soziopathische Tendenzen wurden dann schon mal per Elektro-Schock-Therapie *behandelt*. In Europa ist dieser Zweig der Psychologie inzwischen so gut wie abgestorben… aber in Amerika blüht’s noch. Deshalb fanden es einige Rorschach-Tester gar nicht lustig, daß das komplette Karten-Sortiment mitsamt der gebräuchlichsten Deutungen bei Wikipedia auftauchte… zur freien Einsicht für alle.
Was ich an der Geschichte interessant finde, ist die Tatsache, daß Herrmann Rorschach ursprünglich Kunst studieren wollte, dann aber doch lieber Irrenarzt wurde. Gerade ein Kunst-Interessierter sollte wissen, daß nicht jedes Phantasie-Produkt einen Weg in die Realität findet. Künstler, die sich den Druck von der Seele malen, werden verstehen was ich damit meine: manchmal kann man gar nicht zu Papier bringen, was einen am meisten beschäftigt.

Leute wie Giger oder Helnwein, deren gesamtes Werk sich um ähnliche Kernpunkte aufbaut, wären wahrscheinlich ein gefundenes Fressen für jeden Rorschach-Spezialisten… mit ihrer düsteren Vorstellungs-Kraft.