
haben die Bauherren von Dubai. Zum Beispiel den nebenan abgebildeten Burj Dubai (818 meter, Bildquelle). Die weise Vorraussicht auf das Ende der Erdöl-Ära brachte eine Ideen-Vielfalt hervor… um den Geldfluß am Laufen zu halten. So entstand ein Luxus-Tourismus-Zentrum, das auf der Welt seinesgleichen vergeblich sucht. Phantasien aus tausend-und-einer Nacht… für reiche Nabobs, von denen es trotz Krise noch genug zu geben scheint. Und wenn das Geld doch wieder knapp werden sollte… wozu gibt es wohlhabende Verwandte? Deren neue Formel1-Rennbahn ist ja auch ein nettes Reklame-Zugpferdchen.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet zwar heute von einem Baustopp für die Welt-Inseln, aber der Artikel steht im Reise-Ressort und ist deshalb eigentlich eine informativ verpackte Werbung für das einmalige Urlaubs-Ziel.
Bleibt abzuwarten, wann diese schillernde Seifenblase platzt.
geschrieben am 18. Dezember 2009 um 15:29 Uhr von papiertiger
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in Dubai… kaum ist das Inselwelt-Projekt vor der Pleite gerettet, wird nicht überdacht, ob das Ganze nicht sicherheitshalber beendet werden sollte, sondern munter weiter gebaut. Klar, jeder ist irgendwann mal reif für die Insel… und eine eigene zu besitzen… wäre ein schöner Traum. Doch in der Krise versuchen sogar die Luxus-Immobilien-Besitzer auf dem Festland ihr Eigentum abzustoßen, bevor der Wertverlust zu hoch wird. Über Inselkäufe wird da kaum noch ein Geldsack nachdenken. Aber (dem focus ist zu entnehmen):
Der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Abdullah bin Sajed al Nahajan, erklärte die Krise am Donnerstag für beendet.
Na, wenn das so simpel ist… mein lieber Scheich
geschrieben am 17. Dezember 2009 um 17:13 Uhr von papiertiger
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weiß spätestens in der aktuellen Krise jeder. Und kaum haben die Staaten ihre Banken halbwegs gerettet, fangen die Finanz-Jongleure schon wieder an, mit den Geldern (anderer Leute) herumzuspekulieren… als wäre nichts gewesen. Da kommt eine Studie aus England daher, die uns erklärt… was wir schon länger wußten:
Eine Reinigungskraft in einem Krankenhaus leistet … mehr für die Gesellschaft als ein Spitzenbanker im Finanzdistrikt.
Und verdient damit kaum genug zum Leben, während der Banker sich seine Sitzfläche vergolden läßt.
geschrieben am 14. Dezember 2009 um 16:25 Uhr von papiertiger
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des monetären Systems unserer Welt . . . genannt Krise… ist eine Sache, die sich leider nicht mit Pillen oder Spritzen beseitigen läßt (außer vielleicht als Realitätsflucht bei einzelnen Figuren).
Mit Ursachen und Auswegen aus dieser verfahrenen Situation befaßt sich ein interessanter Dokumentarfilm von Peter Joseph, den ich gestern auf einer youtube-playlist entdeckte: Zeitgeist – Addendum (2008)
Es ist eine Fortsetzung und Vertiefung des 2007 erschienenen Werkes Zeitgeist, der Film… vom selben Regisseur. Die angesprochenen Themen beziehen sich auf Amerika, so daß einige jetzt denken werden : ” Was geht’s mich an? Bin doch kein Amerikaner. ” Doch hier in Europa wird immer häufiger nach amerikanischem Vorbild gearbeitet, von Großkonzernen in Hand der USA-Mutterkonzerne muß man da gar nicht erst anfangen. Globalisierung… gut gemeint, jeder kann überall seine Waren absetzen oder beziehen. Und ruckzuck reißen sich die Multis noch größere Happen aus dem Kuchen als zuvor, kleinere Betriebe gehen reihenweise ein… auch überall. Globales Profit-Problem also.

Die Ideen zur Lösung im Film klingen utopisch… wie der Name Venus-Projekt. Das Ganze würde eine Wandlung der menschlichen *Zivilisation* erforden, die aus unserer heutigen Sicht nur schwer vorstellbar ist. Doch einige der Vorschläge klingen gar nicht so blöd, zumindest nicht komplett unmöglich. Denkanstöße für die Zukunft… denn Fortschritt sollte den sozialen Bereich nicht aussparen. Sonst hätten wir ja gleich in der Höhle hocken bleiben können.
Also seht euch’s mal an, der Film ist in 13 Teile unter 10minütiger Länge geteilt worden, deshalb danke an magixonline für die bequeme Playlist
Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepaßt zu sein.
geschrieben am 15. November 2009 um 17:21 Uhr von papiertiger
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und angesichts der weltweiten Krise haben sie entdeckt, daß zusammen-arbeiten sinnvoller ist als gegeneinander. Auf dem letzten Gipfeltreffen der südostasiatischen Länder gab es den Vorschlag zur Gründung einer Freihandelszone. Da können sich die anderen warm anziehen, wenn das gesamte asiatische Potenzial (rund 600 Millionen Menschen… ard audio) gemeinsam an einem Strang zieht.
via faznet
geschrieben am 26. Oktober 2009 um 12:54 Uhr von papiertiger
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was treiben die da bloß auf der Bühne? Diese Frage stelle ich mir bei so mancher Neu-Inszenierung eines klassischen Stücks. Alte Erinnerungen an Schiller und seine Räuber im Theater am Ballhof treiben an meinem inneren Auge vorbei… Raimund Harmstorf gab den Hauptmann. Die Modernität hielt sich in Grenzen damals, nur Raimunds in die Cowboy-Stiefel gesteckte Cordhose irritierte mich… ganz leicht.
Doch das komplette Umkomponieren alter Geschichten in teilweise abstrakte Neu-Gebilde, kurz also Regie-Theater… brauch ich nicht. Nicht im Fernsehen und schon gar nicht Live. Kein Wunder also, daß Theater und Opernhäuser subventioniert werden müssen. Die nachlassenden Besucher-Zahlen haben ihren Ursprung wahrscheinlich nicht nur in der Krise. Wenn schon Brot und Spiele, dann sollten die Spiele wenigstens gut sein.
Also lese ich die Klassiker und denke mir mein Teil dabei… meine Phantasiekulisse kann kein moderner Regisseur umbauen
Und manchmal interessiert mich auch, was Herr Reich-Ranicki so über alldas schreibt…
geschrieben am 3. August 2009 um 13:45 Uhr von papiertiger
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hat er wohl ein etwas verzerrtes Weltbild gesehen. Über Schwarzeneggers Schul-E-Book Pläne habe ich mich ja schon ausgelassen, doch jetzt las ich im Focus, daß Kalifornien pleite ist. Obwohl Arnold Schwarzenegger angeblich so ein tolles Händchen für Finanzen hat… unter anderem ausgerechnet in Schulen will er nun sparen. Eine Bestätigung meiner Seifenblasen-Theorie?
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Thanks for this great photo go to Richard Heeks, the picture is linked to the origin.
geschrieben am 4. Juli 2009 um 12:09 Uhr von papiertiger
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ganz abgesehen vom Parkplatzmangel in meiner Wohngegend (Besucher mit Auto müssen öfter erst ein paar Runden drehen und kommen deshalb schon mal leicht entnervt bei mir an), komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß überall hin. Beim Laufen gerate ich auch zwischen Abgas-Wolken, letzten Sommer ist mir der Smog schon optisch aufgefallen (keine Ahnung, ob Umweltzonen das wesentlich verbessern können…). Darum hab’ ich langsam genug von den Krisen-Nachrichten aus der Automobilbau-Branche. Ich habe einen netten Cartoon entdeckt, die Spitzen-Idee gegen Ölkrise, Luftverschmutzung und Jobverlust… drei Fliegen mit einer Klappe sozusagen
geschrieben am 2. März 2009 um 12:42 Uhr von papiertiger
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