Die Büste
der Nofretete ist vielbewundertes Prunkstück… in Berlin. Was ich davon halte, habe ich schon im Februar mal gepostet.
der Nofretete ist vielbewundertes Prunkstück… in Berlin. Was ich davon halte, habe ich schon im Februar mal gepostet.
oder: Ich sehe das, was du nicht siehst (faz.net Überschrift)

Was der Herr Rorschach 1921 in Druck gab, geistert noch heute durch die Psychologen-Praxen… 10 Karten mit symmetrischen Zufalls-Motiven, entstanden aus feuchten, zusammengeklappten Farbflecken. Er war der Meinung, damit könne man feststellen was das Unterbewußtsein eines Patienten ihm eingibt, wenn er beschreiben soll was er in den Formen und Farben erkennt. Solcherart diagnostizierte soziopathische Tendenzen wurden dann schon mal per Elektro-Schock-Therapie *behandelt*. In Europa ist dieser Zweig der Psychologie inzwischen so gut wie abgestorben… aber in Amerika blüht’s noch. Deshalb fanden es einige Rorschach-Tester gar nicht lustig, daß das komplette Karten-Sortiment mitsamt der gebräuchlichsten Deutungen bei Wikipedia auftauchte… zur freien Einsicht für alle.
Was ich an der Geschichte interessant finde, ist die Tatsache, daß Herrmann Rorschach ursprünglich Kunst studieren wollte, dann aber doch lieber Irrenarzt wurde. Gerade ein Kunst-Interessierter sollte wissen, daß nicht jedes Phantasie-Produkt einen Weg in die Realität findet. Künstler, die sich den Druck von der Seele malen, werden verstehen was ich damit meine: manchmal kann man gar nicht zu Papier bringen, was einen am meisten beschäftigt.

Leute wie Giger oder Helnwein, deren gesamtes Werk sich um ähnliche Kernpunkte aufbaut, wären wahrscheinlich ein gefundenes Fressen für jeden Rorschach-Spezialisten… mit ihrer düsteren Vorstellungs-Kraft.
Finally i’ve found a competent yoga-instructor. He is like me, an alien…
so please relax . . .
of colours for my screensaver:
Thanks to wordle(dot)net (it’s now in my linklist too- – - – - – - – - – - – - – >) for the fantastic possibilities to play with words. The pictures are linked to their originals.
produziert ein *Schmierfink* den infin schon vor einem Jahr in seinem Blog hatte. <Diese lebenden Wandbilder sind echt der Wahnsinn, da steckt viel Arbeit drin. Heute gibt es bei mir (schon wieder ein Video? ja, genau!) das Panorama eines anderen Kunstwerks
von blu, und Gianna Nanini singt dazu… diese Kombination gefällt mir. Das Thema macht allerdings nachdenklich und ich hoffe, daß sich hier kein Creationist her-verirrt hat . . .

Mona Lisa
I really don’t have the time to watch all plinthers… so i did’nt see Martha live on The Fourth Plinth. She is a great fan of funghi, and she tells (and shows) it to the world. If you are interested in mushrooms, click the screenshot above for the full hour of night action
Auf dem Londoner Trafalgar Square findet dieser Tage ein besonderes 24-Stunden Live-Spektakel statt: Einer der 4 um den Platz gebauten Statuen-Sockel ist leer (The Fourth Plinth), und der Bildhauer Antony Gormley hatte die Idee, den Bewohnern des United Kingdoms die Möglichkeit zu geben, für eine Stunde da oben ein Kunstwerk zu sein. Die Auserwählten (Plinthers) nutzen diese Chance ganz unterschiedlich, es wird gelesen, gemalt, telephoniert… oder auch nur dagestanden… oder gesessen. Die ganze Welt kann übers Netz zuschauen (hier ein Screenshot der Seite One&Other) :
