The german newspaper “Zeit Online” had frightening informations… scientists are able to detect lies by brainscans. Companies (like NoLieMRI or Cephos) offer their services to everyone (who can pay for them). I’m glad that it’s too expensive (still…) for employers or the police . . .
. . . greetings from 1984
geschrieben am 13. Juli 2009 um 16:34 Uhr von papiertiger
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das ich (samt deutscher Übersetzung) aus einer zerlesenen Cyberpunk-Anthologie abgeschrieben habe…
nerventerminals
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Nach dem Tode aufgeschreckte Taranteln
trillern HHHHH durch mit Müll verstärkte Lungen-Bücher.
Ihre Schwanzborsten krümmen sich außerhalb der Hülle
…und kommende Sicheln
…schreiben sich Niemand daheim.
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Wiederbelebte Sätze
kriechen suchend durch Paläste.
. . . Ellipsen zerfallen im Tausch gegen Lärm . . .
…unsere Symphonien
…sind Insektenmeere.
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Der Zahlenreihe Alpdruck
tröpfelt Oosporen in rauhen Pelz.
Diese || – |||||| verschmelzen – durchdringen sich -
…exhumieren
…sein taktiles Starren.
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Jeder Liebesbiß vernarbt zum Widerhalten.
Katoptromantische Einklänge
weissagen die Überladung des Doubles:
…untot treibt Lust ihr Spiel
…nekrotischer Sonnen.
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geschrieben am 5. Juli 2009 um 18:54 Uhr von papiertiger
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nerve terminals
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Post mortem, stirred tarantulas
trill HHHHH through lung-books lined with gauze.
Their cerci writhe outside the frame
…and scythes of come
…spell No One’s Home.
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Reanimated sentences
crawl searchingly through palaces.
. . . ellipses crumble, swapped for noise . . .
…our symphonies
…are insect seas.
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The number series incubus
drips oo-spores in jagged fur.
These || – |||||| merge – interfuse -
…to disinter
…his tactile stare.
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Each love-bite scars to antipode.
Catoptromantic unisons
fortell the double’s overload:
…undead, Lust puns
…necrotic suns.
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Source : Atomic Avenue (Cyberpunk – Stories und Fakten, Heyne SF 4704) , Publisher Michael Nagula
geschrieben am 5. Juli 2009 um 13:14 Uhr von papiertiger
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denn so alt ist William Gibson’s Buch “Neuromancer”. Konsolen-Cowboys bewegen sich in einem (für damals) utopischen Cyberspace… und ich habe die Geschichten verschlungen.
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Ganz gut ist auch die Verfilmung von “Johnny Mnemonic“(1995) mit Keanu Reeves und Ice-T. Am besten fand ich Henry Rollins als Underground-Doc Spider. Zumindest war die düstere Atmosphäre vorhanden… und der von Technik dominierte, graue Alltag. Solche pessimistischen Szenen helfen mir anscheinend zu erkennen, daß das Leben heutzutage doch noch ganz erträglich ist… bis auf die Hitze momentan. . . aber da hinten donnert’s . . .
geschrieben am 3. Juli 2009 um 17:03 Uhr von papiertiger
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Der (innovationsfreundliche?) Gouverneur Kaliforniens hat einen Sparvorschlag, der für mich ein wenig nach Skynet riecht: E-Books anstelle von Schulbüchern. Auf seiner Homepage preist er diesen Plan als quasi genial an…
…trotz Aktualisierungs-Möglichkeiten des Lehrstoffs halte ich diese Idee für ziemlich kurzsichtig, da ich bezweifle, daß Lese-Geräte plus Lern-Stoff billiger (geschweige denn haltbarer) als gedruckte Schulbücher sind. Egal, wie günstig Mr. Schwarzenegger mit seinem Promi-Bonus einkaufen kann…
Meiner Meinung nach ist es auch nicht förderlich für den sowieso nachlassenden Lesewillen, Druckwerke aus dem Schülerleben zu entfernen. So wird der Hang zum Erst-Buch nur immer mehr nachlassen
geschrieben am 10. Juni 2009 um 16:07 Uhr von papiertiger
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is a word from Orwell’s story 1984, which i’ve read recently. This time in english, t’was better to feel the atmosphere of England. While reading i mostly think in the written language, not so difficult, as there are only these two tongues… for me . . . doublespeak so to say.
geschrieben am 22. März 2009 um 22:01 Uhr von papiertiger
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… war die Kombination von Hör- und Lesestoff, als ich mit Apocalyptica auf den Ohren Orwell’s 1984 (english, Link siehe u.) gelesen habe. Ein Tagebuchschreiber, der erst anfängt richtig nachzudenken, als er beginnt, seine Gedanken zu Papier zu bringen.
doubleplusungood… die Vorstellung, die Glotze (Orwell: Telescreen) nicht abschalten zu können . . . sowie die Übertragung von Bild und Ton in beiden Richtungen… Gänsehaut!
Dann habe ich noch eine kleine Ähnlichkeit mit der Gegenwart entdeckt: Newspeak, eine zur Vereinfachung gedachte Sprachmodifizierung, die auf lange Sicht das Denken abschaffen soll… klingt für mich ein bißchen nach Rechtschreibreform.
geschrieben am 17. Februar 2009 um 18:07 Uhr von papiertiger
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